Corona-Lockerungen

Trotz Regens glücklich: So lief der erste Tag in der Außengastro in Hamm

Die neue Freiheit genossen Detlef, Christian und Helmut „Klappi“ und Wirtin Astrid Roetger im kleinen Außenbereich des Roetger’s.
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Die neue Freiheit genossen Detlef, Christian und Helmut „Klappi“ und Wirtin Astrid Roetger im kleinen Außenbereich des Roetger’s.

Das Wetter hat den Hammer Gastronomen zwar einen Strich durch die Rechnung gemacht, trotzdem haben einige Hammer den ersten Öffnungs-Tag der Außengastro genutzt und in vollen Zügen genossen.

Hamm – „Es ist ein tolles Gefühl endlich wieder ein frisch gezapftes Bier trinken zu können“, sagte Helmut. Er war mit seinen Kumpels Christian und Detlef am Donnerstagvormittag der erste Gast im kleinen Außenbereich des Roetger’s an der Werler Straße. „Wir haben jetzt endlich wieder ein Stück Freiheit zurück“, sagte Detlef. (News zum Coronavirus in Hamm)

StadtHamm
BundeslandNordrhein-Westfalen
Einwohner179.916 (2020)

Trotz Nieselregeln nicht unglücklich - Mitarbeiter können sich eingewöhnen

Die Laune der Gäste, die sich trotz andauernden Nieselregens in die Biergärten trauten, war gut. Es wurde viel gelacht und alle waren froh, endlich wieder einen Teil Normalität zurückbekommen zu haben. Auch die Gastronomen nahmen das Wetter gelassen: „Immerhin können die Mitarbeiter sich so langsam eingewöhnen“, sagte Maurice Pöhler, Betriebsleiter von „Sissi und Franz“ am Marktplatz.

Hier wagten sich trotz Schirmen nur wenige Gäste an nie nagelneuen Tische. „Es ist einfach zu windig. Aber am Wochenende wird das Wetter besser, da mache ich mir keine Sorgen“, erklärte Pöhler.

Wärmelampe und Markise locken ins Extrablatt

Beim Café Extrablatt waren am Nachmittag dagegen schon deutlich mehr Tische besetzt. Mit Wärmelampen, Markise und Trennwänden bekamen die Gäste vom schlechten Wetter auch kaum etwas mit. „Es ist erstaunlich, wie sehr einen Kleinigkeiten heutzutage erfreuen. Wie schön es ist, einen Kaffee zu trinken und ein Bier zu kriegen. Das ist wunderbar“, sagte Mark Eickhölter.

Während es bei ihm und Kollege Robin Adrian erst einmal „nur“ Getränke gab, genossen Jan-Niklas Seidelmeyer und seine Freunde gleich alle Vorzüge der neu eröffneten Außengastro: „Es ist schon heftig, wenn man merkt, was einem gefehlt hat, was vorher selbstverständlich war. So wie mit Freunden essen zu gehen.“

Färhaus fehlt noch die Laufkundschaft

Etwas weniger Glück hatten die Betreiber des Alten Fährhauses am Kurpark. Hier blieben die meisten Tische leer. „Die Meisten kommen spontan nach einem Spaziergang durch den Kurpark“, sagte Chefin Ivonne Weber. Dafür hatte sie wohl die Gäste mit der weitesten Anreise. Michael Schweitzer und Kiam Barazandeh waren aus Wiesbaden angereist.

„Wir hatten eine Schulung in Hamm und dachten, dann nutzen wir den Test auch, um hier in den Biergarten zu gehen“, sagte Barazandeh. Für die beiden ein Blick in die Zukunft, denn in Wiesbaden sind die Zahlen erst seit zwei Tagen unter der 100er-Inzidenz.

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