Wochenstatistik

Leichte Entspannung bei Corona-Entwicklung - aber vermehrt Hochbetagte infiziert

In Hamm wurden in der vergangenen Woche 13.792 Schnelltests durchgeführt.
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In Hamm wurden in der vergangenen Woche 13.792 Schnelltests durchgeführt.

Im Wochenvergleich gibt es in Hamm eine Entspannung an der Corona-Front. Inzwischen sind aber auch wieder mehr Hochbetagte betroffen.

Hamm - In der Woche vom 30. August bis zum 5. September gab es in Hamm 292 Neuinfektionen - 40 weniger als noch in der Woche davor. Dementsprechend lag auch die Gesamtzahl der Infizierten am Mittwoch mit 498 wieder niedriger als sieben Tage zuvor (536). (News zum Coronavirus in Hamm)

Corona in Hamm: Aufklärungsquote liegt bei 56 Prozent

Von denen wurden in der täglichen Meldung zunächst 178 Ansteckungen als „unbekannt“ eingestuft. Im Rahmen der Nachverfolgung wurden noch 49 Fälle einer Infektionskette zugeordnet, es blieben letztlich 129 Infektionen ohne klaren Ursprung. Das entspricht einer Aufklärungsquote von 56 Prozent. Das ist noch einmal ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. Davor hatte die Quote noch bei 72 Prozent gelegen.

Etwa 49 Prozent der neuen Infektionen mit klarem Ansteckungsweg stammen aus dem Familien- und Bekanntenkreis, 5 Prozent von Reiserückkehrern und 2 Prozent vom Arbeitsplatz.

Ungeimpfte infizieren sich nach wie vor am häufigsten

Nach wie vor stecken sich in Hamm vornehmlich Ungeimpfte an. Von den Neuinfektionen der vergangenen Woche waren 217 Personen (74,3 Prozent) ungeimpft. In der Vorwoche lag der Wert bei 76,5 Prozent. 30 Personen (10,3 Prozent) hatten die erste Impfung, 9 Personen (3 Prozent) hatten die zweite Impfung und 36 Personen (12,3 Prozent) hatten den vollen Impfschutz.

Die Zahl der Corona-Schnelltests pro Woche nahm wieder zu. Lag der Wert in der vergangenen Woche bei 9.108, was ohnehin im Vergleich zu allen Vorwochen wenig war, stiegt der Wert nun wieder auf 13.792. Davon haben 113 ein positives Ergebnis gehabt, die Positivquote liegt damit bei 0,82 Prozent. „Spitzenreiter“ bei den Tests pro Tag war wieder einmal der Samstag (4. September) mit 2.495 Tests.

Corona in Hamm: Leichte Entspannung an Schulen

Bei den Schulen entspannt sich die Situation ebenfalls ein bisschen. Derzeit sind 167 Schülerinnen und Schüler infiziert (-17), davon waren 137 innerhalb des infektiösen Zeitraums in der Einrichtung. Es befinden sich zurzeit 456 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne. Das sind 197 weniger als noch in der Vorwoche. Mit 37 Schulen ist indes eine Einrichtung mehr von Infektionsfällen in der Schülerschaft betroffen.

Betroffene Schulen

Betroffen sind die Alfred-Delp-Schule, die Schule am Adelwald, die Anne-Frank-Schule, das Beisenkamp Gymnasium, die Dietrich-Bonhoeffer-Schule, das Eduard-Spranger- Berufskolleg, das Elisabeth-Lüders-Berufskolleg, die Freiligrathschule, die Friedensschule, die Friedrich-Ebert-Realschule, das Friedrich-List- Berufskolleg, das Galilei-Gymnasium, die Gebrüder-Grimm-Schule, das Gymnasium Hammonense, das Hanse-Kolleg, die Hermann-Gmeiner-Schule, die Jahnschule, die Johannesschule, die Josefschule, die Kappenbuschschule, die Karlschule, die Konrad-Adenauer-Realschule, die Ludgerischule, die Mark Twain Schule, das Märkische Gymnasium, die Matthias-Claudius-Schule, die Overbergschule, die Realschule Bockum-Hövel, die Realschule Heessen, die Realschule Mark, die Schillerschule, die Selmigerheideschule, die Sophie-Scholl-Schule, das St. Franziskus Berufskolleg, die Talschule, die Theodor-Heuss-Schule und die Wilhelm-Busch-Schule.

Mit 49 Kita-Kinder sind sechs mehr infiziert als in der Vorwoche. 25 Kinder waren während des infektiösen Zeitraums in der Einrichtung. Während an Schulen aktuell nur die direkten Sitznachbarn von Infizierten in Quarantäne müssen, sind es in Kitas zumeist die kompletten Gruppen. 13 Kitas sind aktuell betroffen (+2).

Betroffene Kitas

Betroffen sind die Kita Movere, die Kita Bänklerweg, die Kita Jakobsbrunnen, die Kita Strackstraße, die Kita St. Marien, die Kita St. Josef (Herringen), die Kita Räuberhöhle, die Kita Mosaik, die Kita Drei Könige, die Kita Outlaw, die Kita Am Eichenwäldchen, die Kita St. Theresia und die AWO Kita Tausendfüßler.

Jüngere weiter deutlich häufiger infiziert - Fälle in Seniorenheimen

Der Trend der Vorwoche, dass nunmehr auch wieder vereinzelt hochbetagte Menschen betroffen sind, hat sich bestätigt. Erstmals gibt es nunmehr auch wieder Covid-Fälle in Senioreneinrichtungen. Vier Mitarbeiter und drei Bewohner wurden am Mittwoch von der Stadt als infiziert gemeldet. Zwei Heime waren betroffen. Die Verteilung über die einzelnen Altersgruppen bleibt wie gehabt: Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind am häufigsten infiziert.

Hier die detaillierte Altersstruktur der 498 Infizierten von Mittwoch:

AltersgruppeInfizierteEntwicklung
0 bis 9 Jahre92-25
10 bis 19 Jahre127+4
20 bis 29 Jahre81+4
30 bis 39 Jahre73-2
40 bis 49 Jahre68-11
50 bis 59 Jahre24-7
60 bis 69 Jahre19-1
70 bis 79 Jahre6-4
80 bis 89 Jahre7+4
über 90 Jahre1+/-0

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