Corona-Folgen in Hamm

Arbeitsgerichte nehmen Arbeit mit neuen Regeln wieder auf

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Mit Beginn der kommenden Woche nehmen das Landesarbeitsgericht Hamm und die 17 Arbeitsgerichte des Bezirks den regelmäßigen Sitzungsbetrieb sukzessive wieder auf.

Hamm – In den vier vorausgegangen Wochen waren wegen der Corona-Krise in beiden Instanzen nur Eilfälle verhandelt und entschieden worden. Diesen Zeitraum haben alle Gerichte genutzt, um sich auf eine möglichst effektive Durchführung der Verhandlungen unter Pandemiebedingungen vorzubereiten, wie es in einer Mitteilung heißt.

Ziel der nun ergriffenen Maßnahmen ist es, die Rechtssuchenden, ihre Prozessbevollmächtigten, Zeugen und Sachverständige, die Öffentlichkeit, ehrenamtliche Richter und die Bediensteten der Gerichte vor Infektionsrisiken bestmöglich zu schützen. Die Herstellung räumlicher Distanz zwischen den Beteiligten sowie die Vermeidung entbehrlicher Kontakte und einer zu starken zeitgleichen Publikumsfrequenz stünden dabei im Mittelpunkt.

Diese Hygieneregeln wurden umgesetzt:

Die Sitzungssäle und die Wartebereiche sind regelmäßig so gestaltet und umgestellt worden, dass ein Mindestabstand von zwei Metern zwischen allen Beteiligten eingehalten werden kann. In den Sälen musste dafür vielfach der für die Öffentlichkeit vorgesehene Bereich eingeschränkt oder in der Bestuhlung ausgedünnt werden. Dies hat entsprechende Kapazitätseinschränkungen zur Folge.

Die Kammervorsitzenden wollen Sitzungstage zeitlich strecken, auskömmliche Zeitreserven einzuplanen und die jeweils angesetzten Terminzeiten einzuhalten.

Parteien und Prozessbevollmächtigte sind gebeten, die Gerichte erst kurz vor Sitzungsbeginn zu betreten und unmittelbar nach Sitzungsende wieder zu verlassen.

Verpflegungsmöglichkeiten stehen in den Gerichten vorübergehend nicht oder nur stark eingeschränkt zur Verfügung.

Stationen zur hygienischen Händedesinfektion sind, soweit verfügbar, aufgebaut und befüllt oder werden aktuell beschafft. - WA

Coronavirus in Hamm - weitere Infos:

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