Mit Mindestabstand

Gemeinsam gegen Corona und Brustkrebs: Konfetti-Lauf spült viel Geld in die Kasse des Brustzentrums

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Mareike Boccola (von links), Christina Heinrich-Diekmann und Dr. Claudia Strunk, die Leiterin des Brustkrebszentrum, sind begeistert von Ergebnis des Konfettilaufs.

Hamm - 934 Teilnehmer und 7200 Euro brachte der „Konfettilauf“ für „pro mamma“ ein. Der coronabedingte Einzelwettbewerb hat demnach gezeigt, wie auch auf Distanz zusammenhalten und für eine gute Sache sammeln kann.

„Dieses Wir-Gefühl hat mich so mitgenommen und einfach überwältigt, alle hatten gute Laune, so viele Konfettimomente und all die schönen Bilder, es war einfach grandios“, erklärte Mareike Boccola, was sie und Christina Heinrich-Diekmann als Organisatorinnen des Konfettilaufs erlebt haben.

Schon länger hatten die beiden Frauen den Plan, den Charitylauf gegen Brustkrebs, der alle zwei Jahre von Claudia Strunk als Vorsitzende des Vereins pro mamma e.V. organisiert wird, zu unterstützen. Für Mareike Boccola als amtierende Präsidentin des Soroptimist International Club Hamm passt das Thema Brustkrebs in ihre ehrenamtliche Arbeit, denn in dem Serviceclub engagieren sich berufstätige Frauen.

Aus der Corona-Starre rausgekommen

Der Lauf wäre eigentlich erst nächstes Jahr gewesen, „aber gerade jetzt war es an der Zeit, aus der Corona-Starre rauszukommen“, wie sie sagt.

Bei perfektem Wetter machten sich viele mit eigens kreierten Konfettilauf-Shirts, in kleinen Gruppen und mit Mindestabstand auf den Weg. Auch viele Radfahrer und sogar Reiter absolvierten ihren persönlichen Konfettilauf. Viele Eindrücke davon kann man noch auf den social media Kanälen von Schlüsselmoment, Soroptimist International Club Hamm und den Medienpartnern WA und Lippewelle sehen.

Aktion soll wiederholt werden

Die Aktion soll in ähnlicher Form im April 2021 wiederholt werden. „Dabei setzen wir auf eine Mischung von Präsenz-Lauf mit fixem Termin und dem eigentlichen Konfettilauf-Prinzip, was jedem einzelnen genug Flexibilität gibt“, sagt Organisatorin Christina Heinrich-Diekmann.

Die eigentlich für den Versand vorgesehenen pinken Silikonarmbänder haben das Orgateam nicht rechtzeitig erreicht. Sie hingen erst in China und dann in den USA fest. Passend zum Spendenergebnis sind sie schließlich in Hamm angekommen. Die Teilnehmer können sie ab der nächsten Woche bei Maria Renner an der Grönebergstraße abholen, damit sie ihre Erinnerungen an den Konfettilauf 2020 bei sich tragen können.

Coronavirus in Hamm - weitere Infos:

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