Verpflichtende Tests

Corona in Hamm: Kita-Erzieherin infiziert - So geht es in der Einrichtung weiter

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[Update] Hamm - Eine Erzieherin aus einer Hammer Kita ist an ihrem Wohnort positiv auf das Coronavirus getestet worden. So geht es in der betroffenen Einrichtung jetzt weiter.

Nach Angaben eines Stadtsprechers handelt es sich bei der Kindertagesstätte um die Kita "Unter dem Regenbogen" in der Nähe des Maxiparks. Dort werden heute drei der vier Gruppen mit dem Corona-Mobil verpflichtend getestet. Am morgigen Freitag gibt es zudem ein freiwilliges Testangebot - ohne Betreuung - für die vierte Gruppe. Die Kita bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

Unter den Pflichttest-Betroffenen sind zum einen 21 Kinder der Gruppe, in der die Erzieherin gearbeitet hat, sowie drei weitere Erzieherinnen und drei Geschwisterkinder, die andere Gruppen der gleichen Kita besuchen. Weil aber zum anderen auch die Mutter der Infizierten in der Einrichtung als Erzieherin arbeitet und bereits Corona-Symptome zeigt, wird auch ihre Gruppe getestet. Beide Kita-Gruppen wurden zudem unter Quarantäne gestellt.

Auch Mutter wahrscheinlich infiziert

Dass auch die Mutter infiziert ist, sieht die Stadt nicht nur wegen der am Donnerstag aufgetretenen Symptome als sehr wahrscheinlich an. Eine Übertragung im familiären Umfeld liege nahe.

Zur Infektionskette liegen der Stadt derzeit keine detaillieren Informationen vor, weil das Gesundheitsamt am Wohnort der Frauin diesem Fall zuständig ist. 

Ergebnisse am Wochenende

Stadtsprecher Lukas Huster rechnet am Wochenende mit den Testergebnissen. Von diesen hängt ab, ob die Einrichtung am Montag wieder öffnen kann oder nicht. Trifft auch das positive Ergebnis der Mutter bei der Stadt ein oder hat sich eine andere Erzieherin oder ein Kind infiziert, wird die Einrichtung für 14 Tage geschlossen, erklärte der Stadtsprecher.

Ausflüge der betroffenen Kita-Gruppen in Hammer Freizeiteinrichtungen wie den Tierpark oder den Maxipark in haben nach WA-Informationen in den vergangenen Tagen nicht stattgefunden.

Bisher kaum Corona-Fälle in Hammer Kitas

Den bisher einzigen offiziellen Corona-Fall in einer Kita hatte es kurz vor den Sommerferien in der Johanniter-Kindertageseinrichtung in Bockum-Hövel gegeben, die ein Kind eines infizierten Tönnies-Mitarbeiters besucht, das sich bei seinem Elternteil ansteckte.

Auf Eltern aller Kita-Kinder in Hamm kommen ab August wieder Gebühren für die Kita und den Offenen Ganztag zu. Die Stadt erhebt aber zunächst nur die Hälfte des eigentlichen Betrags

Wegen Vorgaben des Landes sind Kita-Leitungen und Erzieher auch in Hamm bei kranken Kindern derzeit besonders sensibel. Das zeigt ein Fall, in dem ein Kind selbst mit kleinem Schnupfen nicht mehr in die Kita durfte.

Dass sich das Infektionsgeschehen in der Kita auch auf die Fallzahlen für Hamm auswirken wird ist absehbar, noch stagnieren diese aber auf niedrigem Niveau.

Coronavirus in Hamm - weitere Infos:

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