Impffortschritt

Corona in Hamm: Fast jeder Zweite einmal geimpft - Region bundesweit Spitzenreiter

Informationen über die Impfung werden im Impfpass eingetragen.
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Fast die Hälfte der Hammer ist mindestens einmal geimpft.

45,33 Prozent der Hammer hatten bis Dienstagabend mindestens eine Corona-Schutzimpfung erhalten. Damit lag die Impfquote über dem Bundesschnitt (43,2 Prozent), aber auch unter der Quote, die in Westfalen-Lippe (48,2 Prozent) verimpft wurde.

Hamm -Wie die auch für Hamm zuständige Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) am Mittwoch mitteilte, war die Region Westfalen-Lippe zum Stichtag 1. Juni bundesweiter Impf-Spitzenreiter. (News zum Coronavirus in Hamm)

StadtHamm
BundeslandNordrhein-Westfalen
Einwohner180.793 (Stand: 31.12.2020)

Corona in Hamm: Region auch bei Zweitimpfungen weit vorn

„Die Zahlen des RKI sind erneut ein eindrucksvoller Beleg für die große Impfleistung der Ärztinnen und Ärzte in Westfalen-Lippe. Wir sind unseren Mitgliedern und den in den Impfzentren tätigen Medizinern sowie den Medizinischen Fachangestellten zu großem Dank verpflichtet, dass sie trotz anhaltender Probleme bei der Lieferung von Impfstoffen verlässlich ihren Teil der Verantwortung für die Gesundheit der Menschen in Westfalen-Lippe übernehmen“, erklärte der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), Dr. Dirk Spelmeyer, Dr. Volker Schrage und Thomas Müller.

Auch bei den Zweitimpfungen liegt Westfalen-Lippe im deutschlandweiten Vergleich mit dem 4. Platz weit vorne. Inzwischen sind über 1,7 Millionen Menschen in diesem Landesteil vollständig geimpft. Das entspricht einer Quote von 20,7 Prozent für Westfalen-Lippe gegenüber 18,8 Prozent bundesweit (Stand: 1. Juni).

Corona in Hamm: Über 115.000 Impfungen verabreicht

In Hamm wurden bis Dienstagabend 115.767 Impfungen durchgeführt. Davon waren 81.578 Erst- und 34.189 Zweitimpfungen. Von den Impfungen haben die niedergelassenen Ärzte 24.118 Erst- und 5.390 Zweitimpfungen durchgeführt.

Im Impfzentrum an der Friedensschule ist es allerdings weiterhin so, dass das Land derzeit keinen Impfstoff für Erstimpfungen zuteilt. Zweitimpfungen finden dort normal statt. Für die ersten beiden Juni-Wochen sind im Impfzentrum rund 9.000 Termine für Zweitimpfungen vereinbart. Das entspricht einer rund 50-prozentigen Auslastung.

Deshalb hat die Stadt heimischen Unternehmen das Angebot gemacht, die Infrastruktur ab Montag für Impfungen durch Betriebsärzte zu nutzen. „Voraussetzung dafür bleibt, dass die Unternehmen entsprechend Impfstoff haben“, heißt es aus dem Rathaus.

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