VG Breitenbach und Stadtwerke

Wie geht das in Corona-Zeiten? Nur jeden zweiten Platz im Bus besetzen - Angst fährt mit

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Symbolbild.

Hamm – Die Angst fährt mit. Was vor zwei Wochen noch allein Fernfahrer und Lokführer bewegte, ist nun allgegenwärtig: Mit dem Bus zu fahren, ist zum Risiko geworden.

Die Verkehrsbetriebe der Stadtwerke und die Verkehrsgesellschaft Breitenbach spielen das nicht herunter, sondern bemühen sich offenbar nach Kräften, das Risiko einer Covid-19-Infektion auf ihren Linien zu begrenzen.

So sollen nur die Hälfte aller Sitzplätze noch besetzt werden, um die Abstandsgrenze von 2 Metern so gut es geht zu gewährleisten. Die Stadtwerke setzen derweil vornehmlich Gelenkbusse ein. In denen gibt es 55 Sitzplätze plus der Stehplätze. 30 bis 40 Personen könnten so pro Bus mitfahren, sagte ein Unternehmenssprecherin. Ferner stünden die Fahrer in Kontakt mit der Verkehrsleitstelle. „Wird der Bus zu voll, reagieren wir sehr kurzfristig und setzen einen weiteren Bus ein, der als Reserve zentral an der Poststraße bereitsteht“, hieß es gestern von dem Unternehmen.

Eine Sitzreihe pro Fahrgast

Die Firma Breitenbach will ebenfalls, dass jeder Fahrgast jeweils eine Sitzreihe für sich allein hat und hat deshalb die Taktung nach Westtünnen und Rhynern erhöht. Die Linie 31 fährt nun ab 6 Uhr im 30-Minuten-Takt, die Linie 21 ist wieder in Betrieb.

In dieser Skizze erklärt die VG Breitenbach, wie sich die Fahrgäste hinsetzen sollen.

Die Stadtwerke führen seit Dienstag Fahrgastzählungen durch. Als erstes Ergebnis wird zwischen 16 und 17 Uhr auf der Linie 4 ein zusätzlicher Bus eingesetzt. Ziel sei es, dass maximal nur jeder zweite Sitzplatz belegt werde. Die Fahrgastzählungen würden weiterhin durchgeführt, um neue beziehungsweise aktuelle Bedarfe festzustellen.

Wer nicht unbedingt muss, sollte besser auf den Bus verzichten. „Wir appellieren an unsere Fahrgäste nur dringende und nicht vermeidbare Fahrten durchzuführen sowie die üblichen Hygieneregeln zu beachten“, teilten die Stadtwerke mit.

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