Das sind die offiziellen Daten vom Montag

Coronavirus in Hamm: 94-jährige Frau im Krankenhaus gestorben

+

[Update] Im Zusammenhang mit dem Coronavirus gibt es einen zweiten Todesfall in Hamm. Insgesamt verläuft die Corona-Verbreitung in Hamm gleichwohl weiterhin weniger dramatisch als befürchtet.

Hamm - Eine 94-jährige Patientin starb am Montagmittag in der St.-Barbara-Klinik. Die Hammerin hatte mehrere Vorerkrankungen. Sie war vor einigen Tagen mit Covid-19-Symptomen eingeliefert worden. Wo sie sich angesteckt hatte, sei noch nicht geklärt, sagte ein Stadtsprecher am Nachmittag. Fest stehe aber, dass die Infektion nicht im Krankenhaus, sondern in der Zeit davor erfolgt sei. Am 24. März war bereits eine 77-jährige Hammerin gestorben. Auch sie hatte massive Vorerkrankungen.

Die weiteren Informationen vom Montag:

Akut mit dem Virus infiziert sind nach offiziellen Angaben der Stadt von Montagmittag 118 Personen. Das ist eine Person mehr als am Sonntag. 61 Männer und 57 Frauen sind mit dem Virus infiziert. Im Vergleich zu Sonntag gibt es fünf Neuinfizierte, vier gelten als genesen und fallen aus der Statistik heraus.

20 Personen werden in den drei dafür vorgesehenen Hammer Krankenhäusern behandelt. Sieben von ihnen liegen auf der Intensivstation. Zwei kamen in den letzten 24 Stunden hinzu, einer konnte die Intensiv wieder verlassen und liegt nun auf einer Normalstation. Es handelt sich dabei um vier Männer (zwei Mitte 60, einmal Mitte 80 und einmal Ende 80 Jahre alt) und drei Frauen (zweimal Mitte 60, einmal Mitte 70).

Weitere Infizierte sind wieder gesund

Als genesen gelten mittlerweile 37 Personen (27 Männer, zehn Frauen); sie haben also keine Symptome mehr. Ihre Isolation ist beendet. In Quarantäne sind derzeit noch 873 Personen. 326 Personen haben diese mittlerweile wieder verlassen können. 30 waren es in den letzten 24 Stunden.

Am Corona-Mobil sind mittlerweile insgesamt 486 Tests durchgeführt worden, 27 davon sollen es am heutigen Montag sein.

Zahlen liefern nur Anhaltspunkte

Die Zahlen werden täglich mittags ermittelt und dann von der Stadt mitgeteilt. Wegen oft tagelanger Wartezeiten auf Testergebnisse bilden die veröffentlichten Daten nie die tatsächliche Situation ab, sondern geben lediglich Anhaltspunkte. Es ist zudem zu erwarten, dass es eine gewisse Dunkelziffer nicht erkannter oder gemeldeter Fälle gibt.

Um auf die erwarteten, weitere Fälle vorbereitet zu sein, haben die Hammer Krankenhäuser hunderte Betten frei gemacht. Schon jetzt sucht die Stadt Helfer, falls das Klinikpersonal in den kommenden Tagen oder Wochen überlastet ist.

Coronavirus in Hamm - weitere Infos:

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare