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Coronavirus in Hamm: Die Fall-Zahlen am Donnerstag

Symbolbild.
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Bei der Ausbreitung des Coronavirus stehen die Zeichen in Hamm auch am Donnerstag weiter auf Entspannung.

Hamm - Noch 19 Personen waren am Donnerstagmittag bei der Stadt als aktuell Infizierte mit dem Coronavirus registriert. Von ihnen sind sieben weiblich und zwölf männlich. Im Vergleich zu Mittwoch gab es das erste Mal seit langem keine Neuinfektion, die bekannt wurde. Auf der anderen Seite galten gleich vier Betroffene neu als genesen.

Noch eine Person im Krankenhaus

Nur noch eine Person, die an Covid-19 erkrankt war, liegt zur Behandlung in einem Hammer Krankenhaus. Sie muss nicht auf der Intensivstation betreut werden. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass eine Patientin im Krankenhaus verstorben ist. Die Frau jenseits der 80 hatte mehrere Vorerkrankungen und war die 38. Person, die nachweislich als Corona-Infizierte gestorben ist. Einen Tag zuvor wurde dafür eine ebenfalls über 80 Jahre alte Frau nach Wochen auf der Intensivstation auf die "normale" Station verlegt.

Am Donnerstagmittag galten 665 Hammer als genesen, von ihnen sind 337 weiblich und 328 männlich. 468 Menschen müssen sich in Hamm derzeit in der häuslichen Quarantäne aufhalten. Das sind noch einmal neun mehr als Mittwoch, als es einen Anstieg um 71 gab. Diese Entwicklung ist vor allem mit den Schulkindern zu begründen, die nach einem positiven Corona-Test einer Lehrerin an der Heessener Josefschule in vorsorgliche Isolation mussten. Aus dieser Beobachtung durch das Gesundheitsamt sind seit Beginn der Pandemie insgesamt 6.281 Hammer wieder entlassen worden.

Update zu Reihentests angekündigt

13.893 Proben sind an den Corona-Mobilen der Stadt und am Testzentrum an der Alfred-Fischer-Halle genommen worden. Am Nachmittag kann die Stadt aller Voraussicht nach noch einmal detaillierter zu den zuletzt erfolgten Reihentests Auskunft geben. Alle bisherigen Ergebnisse der größeren Testgruppen im Seniorenheim St. Stephanus und am Elisabeth-Lüders-Berufskolleg fielen negativ aus.

Durch die Entspannung der Lage steht auch dem Hammer Kirmes-Park nichts mehr im Wege, der als kleiner Ersatz für den ausgefallenen Stunikenmarkt am 18. September auf dem Ökonomierat-Peitzmeier-Platz an den Zentralhallen eröffnet werden soll. Am Mittwoch gab es die Genehmigung für die Schausteller von der Stadt, der Aufbau hat bereits begonnen. In einem separaten Text haben wir viele Details zur Mini-Kirmes kompakt zusammengefasst.

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