93 Jahr alte Frau

In Einrichtung angesteckt: Heimbewohnerin aus Ludgeri-Stift an Coronavirus gestorben

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Symbolbild.

Hamm - Nach der Ausbreitung des Coronavirus im Ludgeri-Stift in Hövel ist eine hoch betagte Heimbewohnerin gestorben.

Die 93 Jahre alter Frau starb am Mittwoch in einem Hammer Krankenhaus. Sie steckte sich wie 17 weitere Bewohner in der zurückliegenden Woche in der Pflegeeinrichtung für Senioren an der Ermelinghofstraße an.

Die Frau hatte erhebliche Vorerkrankungen, die einzeln auch zum Tod führen können, sagte ein Stadtsprecher. Das Coronavirus Sars-CoV-2 habe letztlich nur dazu geführt, dass die 93-Jährige früher als erwartet gestorben sei.

Frau lag nicht auf der Intensivstation

Zusammen mit anderen positiv getesteten Mitbewohnern, negativ getesteten Mitbewohnern mit Symptomen und einer Begleitperson war die Frau in der vergangenen Woche ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Während neun Personen aus diesem Kreis die Klinik am Anfang der Woche wieder verlassen konnten, verblieb die 93-Jährige im Krankenhaus. Sie lag nicht auf der Intensivstation.

Ergebnisse der zweiten Testrunde stehen aus

Zuletzt wurden im Ludgeri-Stift noch einmal alle Bewohner und Mitarbeiter, bei denen der erste Corona-Test negativ ausgefallen ist, auf das Virus getestet und untersucht. Mit Ergebnissen ist nach Angaben der Stadt am Ende der Woche zu rechnen.

Die Corona-Zahlen vom Mittwoch

Durch die neuen Tests soll verhindert werden, dass sich das Virus doch unerkannt noch weiter in der Einrichtung ausbreitet. 51 Mitarbeiter - auch aus der Heimverwaltung - und 39 Bewohner wurden im zweiten Durchlauf getestet.

Zwei Bewohner des Ludgeri-Stifts - einer mit Coronavirus, einer mit Corona-Symptomen - wurden zuletzt ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert.

Coronavirus in Hamm - weitere Infos:

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