Kliniken machen scharfe Vorgaben

Besuche im Krankenhaus wieder möglich: Diese Regeln gelten in Hamm

+
Zeit für die Wende: Das Besuchsverbotsschild am Marien-Hospital wird wieder abgenommen.

Hamm - Wer als Patient in Hamm im Krankenhaus behandelt wird, darf wieder Besuch empfangen. Die neue Regelung gilt allerdings nicht schon fürs Pfingstwochenende, sondern erst ab Dienstag, 2. Juni, und ist mit strengen Auflagen verbunden.

Alle Hammer Akutkliniken haben sich auf ein einheitliches Vorgehen in der Besucherfrage verständigt und gaben dieses am Freitag bekannt. Betroffen sind also die St.-Barbara-Klinik, das St.-Josefs-Krankenhaus, das Evangelische Krankenhaus inklusive Kinderklinik und das Marienhospital an der Nassauer Straße sowie an der Knappenstraße.

Folgendes Regelwerk wurde entwickelt

  • Besuche sind erst ab dem vierten Tag des stationären Aufenthalts möglich.
  • Patienten mit dem Verdacht auf oder mit bestätigter Covid-19-Erkrankung können weiterhin nicht besucht werden.
  • Zwei Besuche in der Woche sind möglich.
  • Die Anzahl der Besucher ist auf maximal zwei Personen begrenzt. Diese sind bei der Aufnahme zu benennen.
  • Zeitgleich ist nur durch eine dieser beiden Personen ein Besuch möglich.
  • Besuche können montags bis sonntags in der Zeit zwischen 15 und 19 Uhr stattfinden.
  • Die Länge des Besuchs ist auf höchstens eine Stunde begrenzt.
  • Besucher müssen sich am Empfang mit ihrer Adresse registrieren lassen und sich einem kurzen Gesundheits-Check unterziehen. Bei Fieber, einer Atemwegserkrankung oder Krankheitsgefühl erfolgt kein Einlass.
  • Ein Mund-Nasen-Schutz ist während des gesamten Aufenthaltes zu tragen.
  • Die Hände müssen vor dem Besuch und nach Abschluss gründlich desinfiziert werden.
  • Der Mindestabstand von zwei Metern muss eingehalten werden.
  • Die Cafeterien der Häuser bleiben für Besucher geschlossen.

Kliniken wollen Infektionen verhindern

Begründet wird das Regelwerk wie folgt: „Die Krankenhäuser sehen sich in der Verantwortung, eine Einschleusung des Virus weiterhin zu verhindern. Gerade die parallele Öffnung etwa von Geschäften und Restaurants führt dazu, dass die weitere Entwicklung der Infektionszahlen nicht vorhergesehen werden kann.“

Für Patienten in der letzten Lebensphase und bei anstehenden Geburten gelten Ausnahmeregeln. In den vergangenen Wochen waren die Häuser zeitweise ausschließlich mit Notfallpatienten und Patienten mit Verdacht oder bestätigter Covid-Erkrankung belegt.

Coronavirus in Hamm - weitere Infos:

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare