Corona stellt auch Taxifahrer in Hamm vor massive Probleme

Ein Duschvorhang tut’s auch: Evelyn Wörmann schützt sich und die Fahrgäste in ihrem Taxi auf unkonventionelle Weise.
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Ein Duschvorhang tut’s auch: Evelyn Wörmann schützt sich und die Fahrgäste in ihrem Taxi auf unkonventionelle Weise.

Die Corona-Krise bereitet auch den Taxifahrern in Hamm große Probleme. Seit nunmehr fünf Wochen ist ein Großteil der Einnahmen weggebrochen.

Hamm - „Übrig geblieben sind die Krankenfahrten. Wir haben mehr als 50 Prozent Einbußen“, sagt ein Sprecher der Taxengemeinschaft Hamm. Nur noch acht Autos habe er im Einsatz, ein Gutteil der Fahrer befinde sich in Kurzarbeit. Fünf weitere – obwohl negativ auf das Virus getestet – seien vorsorglich unter amtliche Quarantäne gestellt. Drei Stunden habe er zum Beispiel am Donnerstagmorgen am Bahnhof gestanden und auf Kundschaft gewartet. Gekommen sei niemand, sagte uns ein Fahrer eines anderen Taxiunternehmens.

Was für die Fahrlehrer noch Neuland ist, gehört in den Taxen derweil schon lange zum Alltag: Die Fahrer tragen alle eine Maske, ebenso die meisten der Fahrgäste. Zusätzlich behelfen sich einige mit Plastikfolien, um die Rückbank vom Fahrerbereich abzutrennen. Eingestiegen wird immer hinten, und Krankenfahrten werden nur noch als Einzelfahrt vorgenommen.

Coronavirus in Hamm - weitere Infos:

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