Medikamente auf Vorrat

Apotheken bleiben geöffnet, schützen sich aber streng

Warten auf Einlass vor einer Hammer Apotheke.
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Warten auf Einlass vor einer Hammer Apotheke.

Mit strengen Zutrittsregeln und Schutzscheiben an den Schaltern versuchen Hammer Apotheken den Kundenansturm im Zug der Corona-Welle zu bewältigen.

Hamm – Von Bevorratungen spricht Dr. Werner Cobet von der „Adler-Apotheke“, von Hamsterkäufen seine Kollegin Brigitte Wiegand-Heppelmann, die vier Apotheken in verschiedenen Stadtteilen betreibt.

Er sei in den vergangenen Tagen von morgens bis abends beschäftigt gewesen, sagt Cobet. Kunden kämen durchaus in der Erwartung von künftigen Lieferschwierigkeiten, nähmen ihr gewohntes Präparat auch in größeren Packungen mit. Wiegand-Heppelmann berichtet von großer Nachfrage nach Atemmasken, Desinfektions- und Schmerzmitteln. Der Nachschub sei teils schwierig, auch wenn man einige Produkte jetzt wieder selbst herstelle.

Die Apotheken haben für sich und ihre Kunden strenge Regeln aufgestellt.

Coronavirus in Hamm: Medikamente auf Vorrat

Pharmahersteller hätten vor Lieferproblemen gewarnt, sagt Wiegand-Heppelmann. Sie habe die Bestände für ihre Apotheke deshalb rechtzeitig um bis zu 35 Prozent aufgestockt. Prinzipiell seien alle wichtigen Präparate noch vorrätig, besonders nachgefragte Produkte gebe es bei ihr aber nur noch rationiert – eine Packung pro Person.

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