Coronavirus in Hamm: Aktuelle Fragen und Antworten

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Die Einschnitte im öffentlichen Leben werden aufgrund des Coronavirus in Hamm immer größer. Für viele Hammer gibt es aber noch jede Menge Fragen.

Hamm – Einige aktuell wichtige Fragen und Antworten haben wir in diesem Artikel zusammengestellt. Aktuelle Infos rund um die Entwicklung in NRW und Hamm finden Sie hier in unserem großen Spezialressort.

Wo bekomme ich Hilfe, wenn ich organisatorische Fragen habe?

Die Stadt Hamm hat extra eine Info-Hotline unter der Nummer 176444 täglich von 9 bis 18 Uhr geschaltet. Hier geht es ausschließlich um Organisatorisches sowie allgemeine Fragen zur aktuellen Situation. Meist zwischen zwei und 15 Minuten dauern die Gespräche. Täglich gehen 300 und 500 Anrufe täglich ein.

Die meisten Fragen drehen sich um die Schließung der Schulen und Kitas und zum Busverkehr, aber auch Unternehmer fragen nach den Auswirkungen auf ihre Firmen.

Wie ist die Lage zurzeit im Gesundheitsamt?

„Es ist eine Herausforderung“, sagt Amtsleiterin Frieda Dockx-Reinken. Die Stimmung unter den Mitarbeitern ist dennoch gut. Allein am Sonntag kümmerten sich 15 Mitarbeiter um die Betreuung der städtischen Hotline sowie um die Abwicklung der bestätigten Corona-Fälle und um die Recherche der Kontaktpersonen. Gemeldet werden dem Gesundheitsamt die positiven Fälle durch die für die Patientenabstriche zuständigen Labors.

Wie die Betroffenen reagieren? „Meistens gefasst, denn für viele ist es nur eine Bestätigung ihres Verdachts“, so eine Ärztin. Auch, wenn es um die Liste ihrer Kontaktpersonen gehe, seien alle „sehr kooperativ“. Kooperativ sind zudem die städtischen Mitarbeiter. Denn für die Hilfe im Gesundheitsamt werden gerade Mitarbeiter der verschiedenen Bereiche des Fachbereichs Jugend, Soziales und Gesundheit rekrutiert.

Wie soll ich mich verhalten, wenn ich glaube, das Coronavirus zu haben?

Die Stadt weist daraufhin, dass immer erst der Hausarzt angerufen werden muss. Ist dieser nicht verfügbar, sollen sich Verdachtsfälle beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 melden. Dort wird das weitere Vorgehen besprochen. Nur diese Nummer ist für medizinische Fragen zuständig, nicht die städtische Hotline.

Die Entscheidung, ob jemand auf das Virus getestet wird, fällt niemals der Patient, sondern nur ein Arzt – und in der Regel auch nur in begründeten Verdachtsfällen, weil der Betroffene zuletzt in einem Risikogebiet war oder er Kontakt mit einem nachweislich Corona-Infizierten hatte.

Info der Redaktion:

Für absolute Notfälle sollen an den Schulen und Kitas Betreuungsgruppen vorgehalten werden. Sollten Sie am Montagmorgen Probleme damit haben, schildern Sie uns diese gern per Mail an lokales-hamm@wa.de. Wenn Sie eine Telefonnummer dazu angeben, unterhalten wir uns gern mit Ihnen darüber.

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