Hilfe in der Corona-Not

Hilfsaktion "Gemeinsam für Hamm" startet mit Riesenerfolg

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Toller Erfolg für die Aktion „Gemeinsam in Hamm“: Bereits in den ersten Tagen nach Veröffentlichung der entsprechenden Internetseite kamen mehr als 20.000 Euro Spenden zusammen!

Hamm – „Das ist ein toller Zwischenerfolg, mit dem wir so nicht gerechnet hatten. Diese Unterstützung ist in der Zeit der Corona-Krise ein ganz starkes Signal“, erklärte Nils Halfmann als Vorstandsmitglied von Germania Herringen. Die Aktion „Gemeinsam für Hamm“ war im vergangenen Jahr zwischen fünf Hammer Sportvereinen entstanden. Unter anderem hatte der Zusammenhalt unter den Vereinen zu einem neuen Besucherrekord in der Tischtennis-Bundesliga der Damen geführt. (Weitere Infos, Kontakte und Daten hier auf der Homepage.)

Zu dem Zwischenergebnis bei der aktuellen Spendenaktion hatten die Stadt Hamm, die Stadtwerke Hamm, die Sparkasse Hamm und die Hammer Gemeinnützige Baugesellschaft ebenso beigetragen wie eine beträchtliche Zahl von privaten Spendern. „Von dem Geld sollen Menschen unterstützt werden, die durch die Corona-Krise unverschuldet in Not geraten sind“, erklärt Nils Halfmann. Zu den Unterstützern gehören neben Schirmherr Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann und dem zweifachen Olympia-Teilnehmer Jonas Ems auch der Westfälische Anzeiger, Radio Lippewelle der Stadtsportbund sowie zahlreiche Hammer Sportvereine. Auch die ersten Exemplare der limitierten Aktionsshirts – es gibt insgesamt 2000 Stück – sind in den vergangenen Tagen bereits ausgeliefert worden. Sie sind in unterschiedlichen Größen zu einem Stückpreis von 15 Euro im Online-Shop der Stadt Hamm erhältlich.

Der gesamte Erlös kommt der Aktion „Menschen in Not“ des Westfälischen Anzeigers zugute, der sich seit 1994 für Notleidende engagiert. Unter dem Motto „Helft uns helfen“ bittet der WA um Spenden für sozial benachteiligte Bürger und Familien dieser Stadt.

Jeder Cent kommt an, keine Verwaltungsausgaben

Das soziale Netz in Hamm ist zwar recht dicht gewebt, trotzdem gibt es immer wieder Fälle, in der staatliche Hilfe nicht möglich ist. Für sie ist „Menschen in Not“ gedacht – in diesem Jahr besonders auch für die Menschen, die besonders unter den Folgen der Corona-Krise zu leiden haben. In den kommenden Tagen werden entsprechende Schritte eingeleitet, um gezielt fördern zu können.

Auch bei der Kooperation zwischen „Menschen in Not“ und „Gemeinsam in Hamm“ gelten die Regeln, die schon seit Bestehen der Aktion gültig sind und sich bewährt haben: Jeder Spenden-Cent kommt an, Verwaltungsausgaben fallen dank der unbürokratischen Struktur von „Menschen in Not“ nicht an. Frank Schulte, Leiter des Amtes für Soziales, Wohnen und Pflege, und seine Kolleginnen sind als Partner der Aktion ehrenamtlich und vertraulich im Einsatz und sorgen dafür, dass die Hilfe auch an der richtigen Stelle ankommt. Dabei bleibt das Geld in dieser Stadt.

Wenn das Geld einfach nicht reicht...

„Menschen in Not“ ermöglicht zum Beispiel die Förderung von Kindern, die ein Fahrrad oder etwas anderes brauchen, einen Kühlschrank für die alleinerziehende Mutter, den Ausflug für eine Familie – oder ein neues Bett für eine Seniorin. In diesem Jahr haben die Verantwortlichen besonders Menschen im Blick, die unter den Folgen der Corona-Krise zu leiden haben. Wenn beispielsweise das Kurzarbeitergeld nicht ausreicht, um Kosten zu decken, und die Familie auf zusätzliche Sozialleistungen angewiesen ist.

Ansprechpartner sind WA-Redakteur Andreas Wartala (Telefon 02381/105324, andreas.wartala@wa.de), Sozialamtsleiter Frank Schulte (Telefon 02381/176600, frank.schulte@stadt.hamm.de) sowie im Sozialamt Yvonne Merschjohann, Telefon 02381/176677.

Coronavirus in Hamm - weitere Infos:

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