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Corona in Hamm: Zahlen machen am Montag weiteren großen Sprung nach oben

Kind macht Aufgaben Corona-Maske auf Tisch
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Wegen der anhaltend hohen Corona-Zahlen gilt auch in den Hammer Schulen die Maskenpflicht.

Schlechte Nachrichten aus Hamm zum Start in die zweite Lockdown-Woche: Der RKI-Indizidenzwert hat einen weiteren starken Sprung nach oben gemacht; zudem wird ein weiterer Todesfall gemeldet.

Hamm - Seit Sonntagmittag wurden dem Gesundheitsamt der Stadt Hamm 79 weitere Neuinfektionen bekannt. Damit steigt der 7-Tage-Inzidenz-Wert (Infektionen in den zurückliegenden sieben Kalendertagen pro 100.000 Einwohner) auf 220,7 nach 205,1 am Sonntag. Aktuell gibt es in Hamm 485 Akutfälle - ein Anstieg um 30 binnen 24 Stunden. (Corona-Spezialressort für Hamm.)

StadtHamm
RegierungsbezirkArnsberg
Fläche226,3 km²
Bevölkerung179.397 (2016)

Corona-Zahlen machen in Hamm weiteren großen Sprung nach oben

Beim 44. Todesfall handelt es sich um eine über 80 Jahre alten Frau; sie starb am Samstag im Krankenhaus. Bei ihr lagen mehrere schwere Vorerkrankungen vor, teilte ein Stadtsprecher mit.

Auch beim 43. Todesfall - am Sonntag vermeldet - hätten Vorerkrankungen vorgelegen.

Corona in Hamm - die aktuellen Infektionsquellen:

  • 63 der 79 Neuinfizierten steckten sich vermutlich bei Familienangehörigen bzw. Bekannten an, zumeist aus einer Quarantäne heraus.
  • In 16 Fällen ist der Infektionsweg (noch) unbekannt.

Corona in Hamm - die weiteren Zahlen am Montag:

25 Hammer werden derzeit mit einer Corona-Infektion in einem der Krankenhäuser behandelt; das sind vier mehr als am Sonntag. Intensivmedizinisch behandelt werden nach wie vor drei Corona-Patienten, sie sind zwischen 70 und 90 Jahre alt.

2415 Hammer sind derzeit in häuslicher Quarantäne (plus 64). Als von einer Corona-Infektion genesen gelten 1827 Hammer (989 weiblich, 838 männlich).

Corona in Hamm - diese Regeln gelten aktuell:

  • Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist nur für zwei Haushalte erlaubt und mit maximal zehn Menschen.
  • Feiern und Treffen auch in Privaträumen mit über 25 Personen sind weiterhin verboten. Für Feiern mit weniger Gästen gibt es Ausnahmeregelungen. Die Details dazu finden Sie hier.
  • Der Einzelhandel bleibt geöffnet, dort darf sich nicht mehr als ein Kunde auf zehn Quadratmetern Verkaufsfläche aufhalten. Restaurants, Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen müssen bis Ende des Monats schließen. Gastronomen bleibt die Lieferung und Abholung von Speisen erlaubt.
  • Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden einen Monat lang untersagt. Profisport-Veranstaltungen wie etwa Spiele des ASV Hamm-Westfalen dürfen nur ohne Zuschauer stattfinden. Nicht erlaubt ist der Freizeit- und Amateursportbetrieb in öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen. Eine Ausnahme bildet der Individualsport allein, zu zweit oder mit dem eigenen Haushalt.
  • Das Museum, das Kino, der Tierpark, Wettannahmestellen, Bordelle, Schwimm- und Spaßbäder, Saunen, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen werden geschlossen. Der Maxipark bleibt geöffnet. Musikfeste und Festivals sind bis 31. Dezember untersagt.
  • Schließen müssen auch Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe. Medizinisch notwendige Behandlungen wie Physio-, Ergo- und Logotherapien sowie Fußpflege bleiben möglich. Friseursalons können öffnen.
  • Maskenpflicht besteht wie bisher in Bus, Bahn und Taxi. In privaten Autos gilt keine Tragepflicht eines Mundschutzes. Auch auf öffentlichen Plätzen soll es verstärkt eine Maskenpflicht geben, für die Wochenmärkte in Hamm ist das bereits der Fall. Für andere, stärker frequentierte Orte – etwa die Fußgängerzone – gibt es noch keine entsprechenden Entscheidungen.

Deutschland wartet unterdessen auf einen Corona-Impfstoff. Die ersten soll es bald geben, helfen aber wohl bedingt. Ein Nasenspray soll die Pandemie besiegen. Das könnte dauern.

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