Auch „Eichenwäldchen“ wieder dabei

Zwei Hammer Kitas wegen Corona geschlossen - Weitere betroffen

Die Kita Am Eichenwäldchen in Hamm war zwei Wochen lang wegen Corona geschlossen.
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Die Kita „Am Eichenwäldchen“ ist wegen eines Corona-Falls bis zum Ende der Herbstferien geschlossen.

Gleich zwei Kindertageseinrichtungen in Hamm sind in dieser Woche vollständig unter Quarantäne gestellt worden.

Hamm - In der Kita Am Eichenwäldchen 1 müssen nach einem Corona-Fall etwa 100 Kinder und Mitarbeiter zwangsweise zu Hause bleiben, in der Heessener Kita St. Marien sind es etwa 80 Betroffene. Dazu kommen laut Stadt Gruppen in weiteren Kitas.

Die Bockum-Höveler Kita Am Eichenwäldchen war bereits wegen eines Corona-Falls Ende September für zwei Wochen geschlossen worden und hatte den Betrieb erst vor gut zwei Wochen wieder aufgenommen. Am Dienstag musste die Einrichtung wieder schließen. Bei einer Mitarbeiterin sei das Coronavirus nachgewiesen worden, sagte Einrichtungsleiterin Ingrid Westerteicher.

Die Stadt schloss die Kita bis zum Ende der Herbstferien und will nun helfen, die Kinder nach der Wiederöffnung stärker zu trennen. Am Eichenwäldchen gilt nämlich wie in vielen anderen Einrichtungen ein offenes Konzept, das in diesem Fall auch räumlich zu verstehen ist: Die Kinder können sich relativ frei im gesamten Kitabereich bewegen.

Kitas in Hamm wegen Corona geschlossen: Eltern verärgert

Damit kann ein mit dem Coronavirus infiziertes Kind oder ein Mitarbeiter potenziell alle anderen angesteckt haben, was zwangsläufig zur vorläufigen Schließung der gesamten Einrichtung führt. Der Fall im Offenen Ganztagsbereich der Kappenbuschschule in der vergangenen Woche war ähnlich gelagert, dort mussten 140 Kinder in Quarantäne.

Kita-Leiterin Westerteicher will ihre Einrichtung nun zumindest zweiteilen und Gruppen nach Alt- und Neubau aufteilen. Eine „glasklare“ Trennung sei im Alltag aber schwer umzusetzen. Eltern zeigten sich gegenüber unserer Zeitung verärgert darüber, dass die Kita zu lange am räumlich offenen Konzept festgehalten habe. Man fühle sich vor den Kopf gestoßen, hieß es von einer Mutter. Westerteicher betonte, dass die Mehrzahl der Eltern sich verständnisvoll zeige.

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