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Corona in Hamm: Wieder mehr Neuinfektionen - auch RKI-Wert klettert am Donnerstag

Coronavirus Testungen
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Um die Infektionsketten im Griff zu halten, wird in Hamm weiter viel auf das Coronavirus getestet.

Keine Entspannung in Sicht: Die Corona-Zahlen steigen auch am Donnerstag wieder. Erneut steckten sich die meisten Neuinfizierten allerdings in einer bestehenden Quarantäne an.

Hamm - 32 Neuinfektionen meldete die Stadt Hamm am Mittag. Das waren noch einmal zwei mehr als am Mittwoch. 15 der Betroffenen befanden sich bereits in Quarantäne und steckten sich vermutlich bei Familienmitgliedern oder im Bekanntenkreis an. Darüber hinaus kehrten fünf Hammer infiziert aus Polen zurück. Bei ihnen handelt es sich um eine dreiköpfige Familie und zwei Einzelpersonen. Bei zwölf Neuinfizierten ist der Ansteckungsweg noch unklar. Immerhin: Bei vier der sieben unklaren Infektionen vom Mittwoch hat die Stadt inzwischen festgestellt, dass diese Personen sich ebenfalls in der Quarantäne angesteckt haben.

Hamm
Fläche226,3 km²
Bevölkerung179.397 (2016)

Corona in Hamm: RKI-Inzidenzwert klettert wieder nach oben

Der RKI-Inzidenzwert (Zahl der Infektionen in den zurückliegenden sieben Kalendertagen pro 100.000 Einwohner) stieg durch die Neuinfektionen noch einmal um 2,8 Punkte im Vergleich zu Mittwoch und liegt bei 87,8. Von der für die Lockerung der strikten Maßnahmen entscheidenden 50er-Hürde ist und bleibt er damit weit entfernt.

Corona in Hamm - Die weiteren Zahlen am Donnerstag:

214 Personen galten in Hamm am Donnerstagmittag als akut mit dem Coronavirus infiziert und damit gleich sieben mehr als am Mittwoch. Von ihnen sind 118 weiblich und 96 männlich. 25 Personen fielen als Genesene im Vergleich zum Vortag aus der Statistik der Stadt heraus. Insgesamt trifft das mittlerweile auf 1.311 Hammer zu (721 weiblich, 590 männlich).

10 Personen werden aktuell stationär in einem Hammer Krankenhaus behandelt, weil sie an Covid-19 erkrankt sind - das ist ein Betroffener weniger als am Mittwoch. Vier Personen liegen auf der Intensivstation (eine Frau über 40, eine Frau über 60, ein Mann über 60 und ein Mann über 70).

2.056 Hammer befanden sich am Donnerstagmittag in Quarantäne - 121 weniger als Mittwoch. Aus dieser Beobachtung durch das Gesundheitsamt sind 11.931 Personen entlassen worden. 17.189 Proben wurden an den Corona-Mobilen und an der Alfred-Fischer-Halle genommen (+503).

Corona in Hamm - Die weitere Entwicklung:

  • An der Quarantäne-Strategie gibt es Kritik. Oft sei undurchsichtig, wer warum als Kontaktperson in Quarantäne muss. Ein Vater und Ehemann darf sich etwa als Kontaktperson der Kategorie 2 frei bewegen, obwohl seine Tochter und Frau ungetestet in Quarantäne ausharren. Dieser Umstand führe zu sehr viel Verunsicherung.
  • Konzept wasserdicht: Das Maximare sieht sich trotz steigender Infektionszahlen gut vorbereitet auf einen weiter Corona-konformen Betrieb vorbereitet. Einen zweiten Lockdown befürchtet man in dem Spaßbad nicht.
  • Corona ist für viele Hammer Stimmungskiller Nummer 1. Sie gehen weniger vor die Tür - auch Krankenhäuser sind wegen der Pandemie weniger stark frequentiert. Die Verantwortlichen appellieren eindringlich, bei Notfällen trotzdem schnell vorbeizukommen.

Der Kreis Unna ist ebenfalls Risikogebiet. Die aktuelle Inzidenz liegt inzwischen sogar im dunkelroten Bereich. Am Donnerstag meldete der Kreis innerhalb eines Tages 100 Neuinfektionen.

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