Nur noch wenige Städte haben solche Werte

Corona-Zahlen erzwingen keine schnelle Notbremse für Hamm

Mindestens bis zum Ostersamstag wird in Hamm die „Notbremse“ nicht gezogen werden müssen. Die aktuellen Zahlen und daraus folgenden Regeln geben das nicht her.

Hamm - Sollten sich die Bundeskanzlerin und die Länderchefs nicht doch noch etwas anderes einfallen lassen, könnte es in Hamm frühestens am Ostersonntag dazu kommen, dass beim Besuch eines Einzelhändlers oder einer Freizeiteinrichtung wie dem Maxipark ein tagesaktueller negativer Schnelltest vorzulegen wäre. (News zum Coronavirus in Hamm)

Um diesen Schritt nötig zu machen, müsste die Inzidenz in Hamm zuvor allerdings an drei aufeinander folgenden Tagen über 100 liegen. Zwei weitere Tage würden hinzukommen, die den Behörden für die amtliche Schnelltest-Anordnung zuerkannt werden. Mit Blick auf die gerade begonnen Schulferien und dem ohnehin stillen Karfreitag scheint das wenig realistisch.

NRW-weit ist Hamm nur eine von acht Städten, die nicht inzwischen wieder über der 100er-Inzidenz liegt.

Corona-Inzidenz in Hamm: Aktuell keine Auffälligkeiten

Mit 374 Infizierten lag Hamm am Montag fast genau bei der Hälfte des Höchstwerts (746), der am 23. November 2020 erreicht worden war. Aktuell, so Stadtsprecher Tom Herberg, gebe es in Hamm kein Ausbruchsgeschehen. Auch das Thema „Westfleisch“ habe sich nunmehr erledigt. Das Virus sei diffus über das gesamte Stadtbild verteilt. Hotspots gebe es nicht, ebenso keine räumlichen Auffälligkeiten.

Wenn die Hammer nun das Angebot der kostenlosen Selbsttests annehmen, bevor sie einen Osterbesuch antreten, dürfte auch in dieser Hinsicht keine böse Überraschung folgen. Indizien, dass dies klappen wird, wurden schon am Wochenende sichtbar. Die Testzentren meldeten deutlich mehr Resonanz als an den Tagen zuvor.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/Hauke-Christian Dittrich

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