Corona und Ramadan: Gläubige in Hamm wollen sich zurücknehmen

Männer beten beim Nachtgebet (Ischaa) in einer Moschee.  Schon zum zweiten Mal steht der Fastenmonat Ramadan auch in Hamm unter dem Eindruck der Corona-Krise.
+
Männer beten beim Nachtgebet (Ischaa) in einer Moschee. Schon zum zweiten Mal steht der Fastenmonat Ramadan auch in Hamm unter dem Eindruck der Corona-Krise.

Mit Blick auf die hohen Corona-Zahlen in Hamm haben sich die hiesigen Moscheevereine für die Ramadan-Zeit eine freiwillige Selbstbeschränkung auferlegt.

Hamm - Nach einem Austausch mit Oberbürgermeister Marc Herter haben sich die Moscheevereine in Hamm darauf verständigt, trotz des Ramadans nicht mehr als 50 Gläubige gleichzeitig in ihre Gotteshäuser zu lassen. Zudem sollen auf der Basis einer „freiwilligen Selbstbeschränkung“ nur Vereinsmitglieder aus Hamm der Zutritt gewährt werden, und vor dem Betreten gebe es die „Aufforderung“, sich Schnelltests zu unterziehen. (News zum Coronavirus in Hamm)

Um den derzeit gefährlichen geselligen Charakter zu reduzieren, sollen die Gläubigen nach Vorgaben der Vereine das abendliche Fastenbrechen nur im eigenen Haushalt und ohne Einbeziehung weiterer Personen vollziehen, ergänzte der OB unter Berufung auf einen entsprechenden Appell.

Herter sagte, die Gläubigen seien sich der Verantwortung in der schwierigen Corona-Lage sehr bewusst und zeigte sich optimistisch, dass die kritische Lage durch die Ramadan-Zeit nicht noch angespannter werde.

Diese Corona-Themen interessieren aktuell außerdem:

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare