Hotelbetriebe und Corona

Deutlich weniger Übernachtungen in Hamm im Corona-Jahr

Wegen Corona und des Beherbergungsverbots blieben im vergangenen Jahr viele Betten in Hamm leer.
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Wegen Corona und des Beherbergungsverbots blieben im vergangenen Jahr viele Betten in Hamm leer.

Die Beherbergungsverbote im Corona-Jahr 2020 machen sich in den Hotels in Hamm deutlich bemerkbar. Kamen im Jahr 2019 von Januar bis November noch 112.663 Menschen zum Übernachten, so waren es ein Jahr später nur 62.712 Übernachtungsgäste – ein sattes Minus von 44,3 Prozent.

Diese aktuellen Zahlen nennt Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt. Mehr als halbiert hat sich sogar die Zahl der Gästeankünfte aus dem Ausland: 2019 waren es in den ersten elf Monaten 12.942, im vergangenen Jahr kamen von Januar bis November gerade noch mal 6084 Ausländer zum Übernachten nach Hamm.

Dieser Rückgang spiegelt sich in den tatsächlichen Übernachtungen wider: 10.560 Übernachtungen von ausländischen Gästen wurden im vergangenen Jahr in den ersten elf Monaten in Hamm gezählt. 19.594 waren es im selben Zeitraum 2019 (ein Minus von 46,1 Prozent). Insgesamt wurden von Januar bis November 2019 in Hamm 168.323 Übernachtungen gezählt, ein Jahr später waren es 109.782 (minus 34,8 Prozent).

Betten-Auslastung nur bei 18,6 Prozent

Entsprechend gering waren die Betten in den Hammer Hotels ausgelastet: 2019 lag die Quote bei 42,7 Prozent, 2020 nur noch bei 18,6 Prozent. 2019 hatten von 24 Beherbergungsbetrieben 23 geöffnet. Von 1462 Betten wurden 1435 überhaupt angeboten.

Ein Jahr später listen die Statistiker nur noch 22 Beherbergungsstätten auf, von denen 20 geöffnet hatten. Sie kamen auf 1407 Betten, von denen tatsächlich 1317 angeboten wurden.

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