Ausgangssperre und Schließungen

Corona-Regeln in Hamm: Notbremse greift – Was darf ich? Was nicht?

Was darf oder muss ich im Moment? Und was nicht? Wir haben wesentliche aktuelle Corona-Regeln herausgepickt und besondere Aspekte für Hamm ergänzt.

Hamm – Die Coronaschutzverordnungen verwirren viele Menschen oft mehr als sie aufklären. Wir haben die seit dem 28. April in Hamm geltenden aktuellen Regeln zusammengefasst, die sich an der „Bundes-Notbremse“ orientieren. Wichtig vorab: Beim Unterschreiten einer 165er-Inzidenz soll über Lockerungen in einzelnen Bereichen nachgedacht werden. (News zum Coronavirus in Hamm)

StadtHamm
Fläche226,3 km²
Einwohner179.397 (2016)

Lockdown in Hamm seit Mittwoch (28. April) - Schnelle Übersicht

Lockdown-Anpassung ab Mittwoch (28. April): Grafische Schnellübersicht der Stadt Hamm.
Corona-Lockdown ab Mittwoch (21. April): Grafische Schnellübersicht der Stadt Hamm.
Corona-Lockdown ab Mittwoch (21. April): Grafische Schnellübersicht der Stadt Hamm.
Corona-Lockdown ab Mittwoch (21. April): Grafische Schnellübersicht der Stadt Hamm.
Lockdown in Hamm seit Mittwoch (28. April) - Schnelle Übersicht

Corona-Regeln in Hamm seit 28. April, 0 Uhr (Schwerpunkte):

  • Es gilt eine Ausgangssperre von 22 Uhr bis 5 Uhr. In dieser Zeit ist der Aufenthalt in der Öffentlichkeit nicht gestattet: kein Spaziergang, kein Ausflug, kein Rückweg von privaten Besuchen.
    Es gelten diese Ausnahmen:
    - Weg zur Arbeit und zur Berufsausübung (eine Bescheinigung des Arbeitgebers wird benötigt),
    - Wege aus gesundheitlichen Gründen, z. B. zum Arzt/ medizinischer Behandlung,
    - Betreuung pflegebedürftiger Personen oder Minderjähriger, Sterbebegleitung,
    - Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts.
    - Zwischen 22 und 24 Uhr kann außerdem weiterhin allein mit dem Hund gegangen werden. Auch Spaziergänge und Joggingrunden sind in dieser Zeit - ebenfalls allein - möglich.
    Die Einhaltung der Ausgangssperre wird durch die Polizei und die Stadt Hamm (KOD) überwacht. Bei Verstößen werden 250 Euro fällig.
  • Im privaten Raum darf sich nur ein Haushalt mit einer weiteren Person treffen (festgelegt durch die „Bundes-Notbremse“ für ganz Deutschland). Es darf also nur noch eine Person einen anderen Haushalt besuchen. Bei der Personenzahl werden Kinder unter 15 Jahren nicht mitgezählt.
    Auch in der Öffentlichkeit darf sich maximal ein Haushalt mit einer weiteren Person treffen (Kinder unter 14 nicht mitgezählt). Paare gelten dabei als ein Haushalt, auch wenn sie in verschiedenen Wohnungen leben.
  • Der gesamte Einzelhandel, der nicht Waren des täglichen Bedarfs führt, wird für Kundschaft geschlossen. Lediglich das kontaktlose Abholen von zuvor z.B. im Internet bestellten Waren ist nach wie vor möglich („Click and Collect“).
    Dieselbe Regelung gilt für Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Ausnahmen: Friseure, Fußpflege sowie medizinisch notwendige Dienstleistungen. Diese Betriebe dürfen weiterhin öffnen, allerdings muss ein aktueller negativer Schnelltest vorgelegt werden.
    Geöffnet sind gewohnt Discounter, Supermärkte und Getränkemärkte, Apotheken, Drogerien und Reformhäuser, Tankstellen, Kioske, Futtermittelmärkte, Tierbedarfsmärkte und Buchhändler.
    Handwerker und Dienstleistungen wie Reinigungen, Kfz-Werkstätten und Waschsalons dürfen weiterhin öffnen, aber nur notwendiges Zubehör verkaufen.
    Gartencenter, Baumärkte und Gartenbaumärkte dürfen nur Blumen, Pflanzen und unmittelbaren Zubehör verkaufen - und ansonsten nur noch für gewerbliche Kunden öffnen.
    Auf dem Wochenmarkt dürfen nur Stände mit Schwerpunkt auf Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs öffnen. Auf dem gesamten Wochenmarkt gilt Maskenpflicht.
    Fahrschulen dürfen unter Beachtung der Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben öffnen.
  • Der Maxipark und der Tierpark sind geschlossen.
    Skater-Anlagen und Bolzplätze im Stadtgebiet dürfen nicht mehr betreten werden.
    Das Gustav-Lübcke-Museum und die Stadtbüchereien schließen ebenfalls. In den Büchereien ist es lediglich weiter möglich, z.B. online bestellte Waren abzuholen oder ausgeliehene Waren wieder abzugeben.
    Die öffentlichen Spielplätze bleiben täglich in der Zeit von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Es gilt eine Maskenpflicht.
  • Grillen und Picknicken in öffentlichen Grünanlagen (egal ob zufällig oder nicht) ist verboten.
  • Kontaktfreier Sport darf allein, zu zweit oder im Hausstand getrieben werden. Sportangebote für bis zu fünf Kinder unter 14 Jahren dürfen nicht gemacht werden.
    Das Gruppentraining von Kindern und Jugendlichen sowie Lehrschwimmkurse für Kinder finden nicht statt. (Das kann sich bei einer anhaltenden Inzidenz unter 165 wieder ändern.)
    Individuelle sportliche Betätigung in Form von Joggen und Radfahren bleibt möglich: allein oder maximal zu zweit.
    Öffentliche Sportanlagen und Schwimmbäder sind geschlossen.
    Sporthallen und Fitnessstudios sind geschlossen.
  • Trauerfeiern und Beisetzungen dürfen maximal 30 (bisher 25) Personen beiwohnen.
    Hochzeiten: Im Trauzimmer selbst bleiben die Regeln unverändert. Die zulässige Teilnehmerzahl richtet sich nach der Raumgröße. Anders als zuletzt darf es nach der Trauung keine Ansammlung mehr vor der Stätte geben. Das Anstoßen mit einem Glas Sekt fällt weg. Ein Haushalt plus eine Person sind hier noch gestattet (Kinder unter 14 Jahren ausgenommen).
Überall im ausgewiesenen Bereich muss in Hamm ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
  • Die Maskenpflicht gilt für die Fußgängerzone und die Nebenstraßen. Dazu gehört z.B. der Platz der Deutschen Einheit, der Willy-Brandt-Platz sowie in der Gutenbergstraße und dem Verbindungsweg zwischen Königstraße und Ostenwall, also rund um das Kino.
    Maskenpflicht besteht ferner zum Beispiel auf den Wochenmärkten
  • In Geschäften gilt die Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken, also entweder FFP2- oder OP-Masken. Kinder unter 14, denen diese Masken nicht passen, können eine Alltagsmaske nutzen. Kinder bis zur Grundschule sind von der Maskenpflicht ausgenommen. 
    Im öffentlichen Personennahverkehr (Bus und Bahn) sowie im Taxi muss seit Samstag, 24. April, eine FFP 2-Maske getragen werden. Eine (dünnere) OP-Maske ist in Bus und Bahn nicht mehr zulässig.
    In privaten Autos gilt keine Mundschutzpflicht.
  • In geschlossenen öffentlichen Räumen muss eine Alltagsmaske getragen werden. Dies gilt auch am Arbeitsplatz, sofern ein Abstand von 1,5 Metern zu weiteren Personen nicht sicher eingehalten werden kann.
  • Partys und ähnliche Feiern sind generell untersagt. 
  • Der Wertstoffhof am Lausbach und die Sammelstelle für Grünabfall an den Zentralhallen sind geöffnet.

Erläuterungen und weitergehende Informationen sind in der aktuellen städtischen Allgemeinverfügung nachzulesen (hier klicken).

Rubriklistenbild: © Hanneken

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