Auswertung bis August

Coronavirus in Hamm: Mehr Homeoffice, weniger Krankmeldungen

Im März nahmen die Krankmeldungen in Hamm auch im Vorjahresvergleich deutlich zu, in den Folgemonaten waren sie rückläufig.
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Im März nahmen die Krankmeldungen in Hamm auch im Vorjahresvergleich deutlich zu, in den Folgemonaten waren sie wieder rückläufig.

Die Covid-19-Pandemie hat die bisherige Krankenstand-Statistik des Jahres 2020 stark beeinflusst und zu teilweise erheblichen Schwankungen geführt. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) für die Monate Januar bis August 2020.

Hamm – Zunächst gab es zu Beginn der Pandemie im März einen deutlichen Anstieg des Krankenstandes von 7,7 Prozent im Februar auf 8,6 Prozent. Zum Vergleich: Im März 2019 betrug der Krankenstand 7,0 Prozent. Dies dürfte auf die Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung bei Atemwegserkrankungen zurückzuführen sein, die ab Anfang März galt.

In den Monaten April (6,0 Prozent), Mai (5,1 Prozent) und Juni (5,3 Prozent) haben Arbeitnehmer hingegen deutlich seltener krankheitsbedingt in ihren Betrieben gefehlt als im Vorjahr. Dieser Trend setzte sich auch im Juli (5,5 Prozent) und August (5,5 Prozent) fort.

„Mehr Homeoffice, weniger Mobilität und die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln dürften zum Rückgang des Krankenstandes beigetragen haben“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock.

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