Probleme weniger groß als anderswo

Lockdown legt Maximare lahm, zwingt das Bad aber nicht in die Knie

Mit diesem Foto hatte sich das Maximare in die zweite Corona-Pause verabschiedet.
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Mit diesem Foto hatte sich das Maximare Ende Oktober in die zweite Corona-Pause verabschiedet.

Um die Existenz zu sichern, sind viele von Corona ausgebremste Betriebe in Hamm dringend auf schnelle finanzielle Hilfe angewiesen. Nicht so das Maximare.

Hamm - „Wir sind glücklicherweise in der Situation, mit den Stadtwerke Hamm eine finanzstarke „Mutter“ im Rücken zu haben“, sagt Maximare-Sprecher Christian Fecke. Dass das Bad im Moment geschlossen ist, sei mit dem Blick auf die üblichen November-Besucherzahlen vielleicht nicht ganz so dramatisch. „Ab Ende November sind die Leute im Stress, gehen shoppen oder lieber auf den Weihnachtsmarkt. Das spüren wir normalerweise bei den Besucherzahlen“, erklärt Fecke dazu. Über das gesamte Jahr gesehen sei die Situation allerdings dennoch extrem bitter, macht Fecke klar. (News zum Coronavirus in Hamm.)

„Wir hatten viele Einnahmeverluste ja auch schon im ersten Lockdown von März bis Juni 2021 und durften anschließend auch nur einen Bruchteil der üblichen Besucherströme in die Therme lassen“, erklärt der Badleiter. Sollte der Lockdown nach Weihnachten allerdings noch einmal verlängert werden, würde das laut Fecke die umsatzstärkste Zeit des Jahres treffen. „Ab dem 26. Dezember haben wir mindestens die ganzen Winterferien lang die Hütte voll. Die Menschen lösen Gutscheine ein und wollen mal raus, entspannen oder in die Sauna“, erklärte Fecke. „Das wäre extrem bitter, wenn das flach fallen würde.“

Um das Gutschein-Geschäft zu Weihnachten nicht ganz zu verpassen, können die beliebten Weihnachtsgeschenke noch bis einschließlich Montag, 30. November, täglich von 12 bis 18 Uhr an der Rezeption gekauft werden. Danach können Gutscheine weiter online auf der Internetseite des Maximares gekauft werden.

Zehn Tage vor dem neuen Lockdown hatten die Verantwortlichen des Bades diesen nicht kommen sehen. Badmeister Oliver Garlepow legte da noch einen starken Optimismus an den Tag.

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