Corona-Krise in Hamm: Bedarf für Notbetreuung steigt

Die Notbetreuung in Hamm wird angenommen.
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Die Notbetreuung in Hamm wird angenommen.

Auch wenn die Zahlen der in den Noteinrichtungen betreuten Kinder im Vergleich zur Gesamtzahl nach wie vor im Promillebereich liegt: Mehr Eltern – vor allem die von kleineren Kindern – haben mit fortschreitender Dauer der Corona-Krise Probleme, die Kinderbetreuung und ihre Arbeit unter einen Hut zu bekommen.

Hamm – Nach auf WA-Anfrage veröffentlichten Zahlen der Stadt Hamm werden in 60 Kita-Notgruppen derzeit rund 170 Kinder betreut. Zum Vergleich: Zu Beginn der Krise lag diese Zahl noch bei 75. In Tagespflegeeinrichtungen sind 17 Kinder untergebracht. „Wir merken, dass das gerade seit der zurückliegenden Woche mehr wird“, sagt Stadtsprecher Tom Herberg.

Der Stadtsprecher schränkt aber auch ein: „Wir haben die Regelungen gelockert. Es müssen nicht mehr beide Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten.“ Normalerweise werden in Hamm 7300 Kinder im Kita-Alter betreut. Mit den aktuellen Bedarfen könne man deshalb gut fertig werden, betont Herberg.

Bei den Schulkindern ist die Lage noch entspannter. Ohnehin haben die gerade Ferien; zwischen 36 und 48 Kinder werden in den Notgruppen betreut.

Nach den Osterferien sollen die Schulen in NRW schrittweise wieder öffnen, die Kitas erst später. Das wurde am Dienstag bekannt. Am heutigen Mittwoch soll in einem Bund-Länder-Treffen weitere Maßnahmen erörtert werden.

Coronavirus in Hamm - weitere Infos:

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