Corona-Paket: OB freut sich über etliche Millionen für Hamm

Hamms Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann zeigt sich zufrieden mit der "Ausbeute" aus dem Konjunkturpaket für seine Stadt.
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Hamms Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann zeigt sich zufrieden mit der "Ausbeute" aus dem Konjunkturpaket für seine Stadt.

Infolge des Corona-Konjunkturpakets der Bundesregierung rechnet die Stadt Hamm mit Fördermitteln in Höhe von 24 Millionen. Der OB ist zufrieden.

Hamm - Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann geht von einer Förderung von 18 Millionen Euro aus, die aus den Bundesmitteln nach Hamm fließen. Der Bund stellt dauerhaft die Übernahme von 75 Prozent der Unterkunftskosten bei der Grundsicherung für Arbeitssuchende in Aussicht. „Das würde für uns in Hamm jedes Jahr rund 13 Millionen Euro bedeuten“, so Hunsteger. (Hier klicken für eine Inhalte-Übersicht zum Paket.)

Weitere fünf Millionen erwartet er als Ausgleich für den Gewerbesteuereinbruch. Und zusätzliche 8 Millionen habe das Land NRW in Aussicht gestellt – aus Mitteln aus dem Strukturausgleich. Alles in allem rechne die Stadt mit 24 Millionen Euro.

50 Millionen Euro Corona-Miese

Nach einer ersten vorsichtigen Schätzung geht Hamms Oberbürgermeister von rund 50 Millionen Euro aus, die die Corona-Krise die Stadt kosten wird. In den vergangenen Tagen habe Hunsteger in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Städtetages NRW viele Video- und Telefonkonferenzen mit Vertretern der Regierung und Ministerien in Berlin gehalten. „Das war anstrengend, hat sich aber offensichtlich gelohnt“, resümierte der OB.

Am Donnerstag besprach der Vorstand des Städtetages in Köln das Ergebnis. „Alle sind sehr zufrieden und bewerten die Hilfe für die Kommunen als historisch.“

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