Reaktion folgte prompt

Coronavirus: Infiziertes Personal in Hammer Kliniken

Infiziertes Personal in Hammer Kliniken: Die zwölf Mitarbeiter befinden sich derzeit in Quarantäne.
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Infiziertes Personal in Hammer Kliniken: Die zwölf Mitarbeiter befinden sich derzeit in Quarantäne.

In Hammer Kliniken sind nach bisheriger Erkenntnis der Stadt Hamm (Stand 7. April) zwölf Mitarbeiter des medizinischen Personals positiv auf Corona getestet worden. Das teilte Stadtsprecher Tom Herberg auf Nachfrage unserer Zeitung mit.

Hamm – Laut Herberg seien die mit dem Coronavirus Infizierten Mitarbeiter des EVK, der St. Barbara-Klinik und des St. Marien-Hospitals. Sie befänden sich in Quarantäne. Heute erwarte er noch genauere Zahlen, so Herberg.

Medizinisches Personal, bei dem es Symptome, Verdachtsmomente oder Unsicherheiten gebe, werde aus dem Klinik-Alltag herausgenommen und nach Bedarf getestet. Dies werde für jeden Mitarbeiter einzeln besprochen und entschieden. Nach bestätigter Erkrankung bräuchten Mitarbeiter vor Wiederaufnahme der Arbeit zwei negative Testergebnisse im Abstand von 24 Stunden sowie eine Symptomfreiheit über 48 Stunden.

Bisher keine Mitarbeiter-Not

Von Notfallplänen sei man noch ein gutes Stück entfernt. „Aktuell werden die Urlaubs- und Dienstpläne wie geplant umgesetzt“, so der Sprecher. Es gebe keinen Mitarbeiter-Engpass. Momentan sei nicht geplant, Mitarbeiter aus Urlaub oder Freizeit zurückzuholen. Sollte sich die Situation dramatisch zuspitzen, sei dies aber eine Option.

Kontakte von Mitarbeitern untereinander würden minimiert. Es gebe beispielsweise feste Pflege- und ärztliche Teams, die untereinander nicht vermischt würden und die keinen Kontakt zueinander hätten.

Strikte Trennung der Infizierten

Die Bereiche von Corona-infizierten Patienten beziehungsweise Patienten mit Corona-Verdacht und den anderen medizinischen Abteilungen seien strikt getrennt.

Es gebe keinen Kontakt untereinander. „Jeder medizinische Notfall wird in allen Hammer Krankenhäusern wie gewohnt versorgt – und soll auch ins Krankenhaus kommen. Hierzu muss sich keiner Gedanken machen oder Ängste haben“, sagte der Sprecher.

Coronavirus in Hamm - weitere Infos:

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