Corona in Hamm: Welche Rolle spielen Kitas? Das sagt die Stadt

Tragen an Corona infizierte Kita-Kinder das Virus in ihre Familien? Zumindest in Hamm kann diese Frage nicht klar beantwortet werden.

Hamm – Die Stadtverwaltung hatte vor wenigen Tagen mitgeteilt, dass sich seit Mitte Februar vier Menschen in einer Kita angesteckt haben. Ob die Kinder oder Erzieher dann Familienmitglieder angesteckt haben, könne man nicht auswerten, teilte Stadtsprecher Lukas Huster in Hamm mit. Es handle sich um Infektionen im Familien- und Bekanntenkreis, die nicht gesondert nachzuprüfen seien. (News zu Corona in Hamm)

Dass es eine Ansteckung gegeben hat, könne nicht ausgeschlossen werden. „Gleichzeitig gehen wir davon aus, dass eine Übertragung von Kindern aus der Kita auf Eltern/ Familienangehörige – allein schon, weil die Fallzahlen der Neuinfektionen im Nachgang der bisherigen Infektionen in Kitas nicht auffällig waren – eher in Einzelfällen stattgefunden hat“, erklärte Huster. „Eine noch weitere Verbreitung auf Bekanntenkreise, Arbeitsplätze et cetera kann dadurch, dass die Familienangehörigen ja zwingend in Quarantäne gehen, ausgeschlossen werden.“

Insgesamt gab es im fraglichen Zeitraum übrigens etwa 750 Infektionen. Besonders groß ist die Zahl der Ansteckungen in Kitas also nicht. Zudem ist der Verwaltung kein Fall bekannt, in dem sich jemand nachweislich in einer Hammer Schule angesteckt hat.

Rubriklistenbild: © Sebastian Kahnert

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