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Corona in Hamm: Stadt meldet 19 Neuinfektionen und weiteren Todesfall

Die Masken bleiben vorerst Alltagsgegenstände. Die Fallzahlen in Hamm sind wieder gestiegen.
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Die Masken bleiben vorerst Alltagsgegenstände. Die Fallzahlen in Hamm sind wieder gestiegen.

Die Stadt Hamm vermeldet am Samstag genau so viele Neuinfektionen wie am Freitag. Das hat Auswirkungen auf den Inzidenzwert.

Hamm - 19 neue Fälle des Coronavirus wurden laut der Stadt Hamm innerhalb von 24 Stunden festgestellt (Stand 12 Uhr). Der RKI-Inzidenzwert (Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner in sieben Kalendertagen) sank um 15,4 punkte: von 121 auf jetzt 105,6. Die Gesamtzahl der Infizierten sank im gleichen Zeitraum um 27 auf 283. Leider kam ein weiterer Todesfall hinzu. (News zum Coronavirus in Hamm)

Nach Angaben der Stadt steckten sich neun der 19 Neuinfizierten im Familien- und Bekanntenkreis an. Acht Personen waren bereits in Quarantäne und haben dort ihr positives Testergebnis erhalten.
Bei zehn Neuinfizierten ist der Ansteckungsweg noch unklar. Zwei von ihnen waren ebenfalls bereits in Quarantäne, als sie ihr positives Testergebnis erhielten.

Aktuell sind 283 Hammer am Coronavirus erkrankt - 157 Frauen und 126 Männer.

Die Corona-Lage in Deutschland entspannt sich unterdessen weiter - wenn auch langsam. Auch am Samstag sanken die Fallzahlen um 20 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. „Das ist erstmal ermutigend“, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn am Freitag. RKI-Chef Professor Lothar Wieler warnte indes vor zu viel Optimismus. „Wir müssen diesen Weg weiter beschreiten“, sagte Wieler. „Einen neuen starken Anstieg an Fallzahlen würden die Intensivstationen nicht verkraften.“ Heißt: Der Lockdown muss weitergehen.

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Corona in Hamm - die weiteren Zahlen am Samstag:

18 Hammer mit Covid-19-Krankheitssymptomen - und damit drei weniger als am Freitag - werden aktuell in Krankenhäusern behandelt, fünf von ihnen intensivmedizinisch (ein Mann über 40, ein Mann über 60 und drei Männer über 70). Die hier genannten Zahlen für die Intensivstationen betreffen nur Personen aus Hamm, die Gesamtzahl der in Hamm Behandelten dürfte höher liegen.

Die Stadt Hamm vermeldet einen weiteren Todesfall. Ein Mann, über 90 Jahre alt, ist bereits am 11. Januar verstorben. Er wurde nicht im Krankenhaus behandelt. Bei ihm lagen wesentliche Vorerkrankungen vor. Seit Ausbruch der Pandemie sind 143 Hammer im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben.

520 Personen aus Hamm sind aktuell zusätzlich zu den akut Infizierten in einer häuslichen Quarantäne (minus 65), 26.911 wurden seit März aus dieser Beobachtung entlassen. Mittels der Corona-Mobile und im Testzentrum in der Alfred-Fischer-Halle wurden inzwischen insgesamt 27.424 Proben genommen. Über Hausärzte und Schnelltests kommen jedoch viele hinzu.

Die Zahl der von einer Corona-Infektion genesenen Hammer liegt am heutigen Samstag bei 5.703.

Schnelltest-Ergebnisse werden in der Statistik der Stadt in Absprache mit der Landeszentrale für Gesundheit (LZG) übrigens nicht mitgezählt (so handhabt es auch das Robert Koch-Institut/RKI). Allerdings: Bei allen positiven Schnelltest-Ergebnissen werden aber im Anschluss PCR-Tests durchgeführt: Sofern dieser dann positiv ausfällt, gehe der Fall in die offizielle Statistik ein, erklärt die Stadt.

Corona in Hamm - auch das interessiert Leser aktuell:

Corona in Hamm - mehr Meldungen wegen Verstößen

In Hamm gibt es unterdessen immer mehr Menschen, die der Stadt Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung melden, sagt Rechtsdezernent Jörg Mösgen. „Wir spüren eine Polarisierung von denjenigen, die es unerträglich finden, dass sie eine Maske tragen müssen, und denjenigen, die es unerträglich finden, wenn andere das nicht tun“, berichtet er. Die städtischen Mitarbeitern gingen Hinweisen nach, versuchten aber auch, Maß zu halten. Wichtig sei es nicht, dass jeder einzelne jede Vorschrift kenne – sondern dass er den Kern der Vorschriften beherzige, nämlich sich so verhielte, dass er möglichst wenig Menschen anstecken würde, sollte er unwissentlich an Corona erkrankt sein.

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