Corona in Hamm

Neue Impfwillige müssen warten - Wie sicher sind Zweitimpfungen?

Während viele Impfwillige in Hamm nach dem Auslaufen der Priorisierung noch in die Röhre schauen, fragen sich andere, ob das auch für ihre Zweitimpfung gilt. Dazu gibt es aktuelle Informationen.

Hamm - Trotz des offiziellen Endes der Impf-Priorisierung am Montag gab es zumindest in der Praxis von Dr. Matthias Bohle, dem Vorsitzenden des Hammer Ärztevereins, „keine auffällige Häufung“ von Anfragen nach Terminen für eine Erstimpfung. Das ist seiner Meinung nach ein Indiz dafür, dass die mediale Information funktioniert hat und die Bürger vermutlich schon vor dem offiziellen Ende der Priorisierung versucht haben, Impftermine zu bekommen. Zurzeit werden keine vergeben, weil der gesamte momentan zur Verfügung stehende Impfstoff für Zweitimpfungen reserviert ist. (News zum Coronavirus in Hamm)

Das gilt auch weiterhin für die Impfzentren, für die Termine über die Homepage der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) vereinbart werden müssen: Deren Impfterminportal wurde bekanntlich wegen der nur begrenzt zur Verfügung stehenden Menge an Vaccinen vorübergehend geschlossen.

Corona-Impfungen in Hamm: Aussagen zur Zweitimpfung

Wie Stadtsprecher Lukas Huster auf Nachfrage mitteilte, müsse sich niemand Sorge machen, der Impfstoff für die Zweitimpfung sei nicht mehr vorhanden. „Es ist gesichert, dass die Zweitdosis verimpft werden kann.“ Die entsprechende Menge sei zurückgestellt worden. Sollte jemand aus unaufschiebbaren Gründen seinen Termin nicht wahrnehmen können, werde zeitnah ein Ausweichtermin vereinbart. Der Impfstoff bleibe reserviert und werde nicht weitergegeben.

Derzeit warte man im Rathaus auf eine Ankündigung vom Land, wann mit wie viel neuen Dosen zu rechnen sei. Diese sei bisher nicht eingegangen. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hatte zuletzt mindestens Mitte Juni als vagen Termin genannt, bis zu dem nur Zweitimpfen erfolgen könnten.

Rubriklistenbild: © Wolfgang Kumm/dpa

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