Statistik der Stadt

Corona in Hamm: Infektionszahlen sinken im Wochenvergleich deutlich - 50 Prozent weniger Neuinfektionen

Coronavirus
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Es sind noch einmal deutlich weniger Hammer von einer Corona-Infektion betroffen als in der Vorwoche.

Deutlich weniger Neuinfektionen und Infizierte, eine entspanntere Lage in Schulen, Kitas und fast keine Fälle mehr in Heimen: Die Corona-Infektionslage entspannt sich im Wochenvergleich erneut deutlich.

Hamm - In der Woche vom 17. bis zum 23. Mai gab es in Hamm 115 Neuinfektionen – 114 oder rund 50 Prozent weniger als in der Vorwoche. (News zum Coronavirus in Hamm)

Von den neuen Fällen wurden in der täglichen Meldung zunächst 61 Ansteckungen als „unbekannt“ eingestuft. Im Rahmen der Nachverfolgung schafften es die Mitarbeiter der Stadt, noch zehn Fälle einer Infektionskette zuzuordnen – es bleiben also aus der vergangenen Woche 51 Ursprünge unbekannt. Bezogen auf die Gesamtzahl der Neuinfektionen in der Woche bedeutet das, dass etwa 56 Prozent der Infektionsketten bekannt und etwa 44 Prozent unbekannt sind.

Der Hauptinfektionsweg sind nach wie vor private Kontakte im familiären Umfeld und dem Bekanntenkreis (53 Prozent) gefolgt von Infektionen auf der Arbeit (3 Prozent). Allerdings: Bis auf wenige Ausnahmen haben sich fast alle Betroffenen innerhalb einer gemeinsamen Quarantäne mit unter demselben Dach lebenden Infizierten angesteckt.

Corona in Hamm: Noch 81 Schüler an zehn Schulen betroffen

Auch an den Schulen und Kitas geht die Zahl der Infizierten weiter deutlich zurück. Noch acht Schulen – darunter vier Grundschulen – sind betroffen (Vorwoche: 10, 5). 61 Schüler sowie drei Lehrkräfte gelten als infiziert (-20, +/-0), davon waren 52 nicht innerhalb des infektiösen Zeitraums in der Einrichtung. Es befinden sich zurzeit 119 Schüler in Quarantäne (-45).

Folgende Schulen sind betroffen:

Anne-Frank-Schule, Dietrich-Bonhoeffer-Schule, Erlenbachschule, Friedrich-Ebert-Realschule, Ludgerischule, Matthias-Claudius-Schule, Realschule Bockum-Hövel, von-Vincke-Schule

In den Kitas sind mit 11 Kinder elf weniger betroffen als in der Woche zuvor. Davon waren sechs nicht im infektiösen Zeitraum in der Einrichtung. Noch eine Mitarbeiterin gilt als infiziert (-1). Wie in der Vorwoche sind fünf Einrichtungen betroffen.

Folgende Kitas sind betroffen:

Kita Outlaw (Feidikstr.), Kita Sterntaler, Kita Zauberburg, Kita Zachäus, Dietrich-Bonhoeffer-Kita

Auch in den Seniorenheimen gingen die ohnehin geringen Infektionszahlen noch weiter zurück. Noch ein Bewohner (-5) und ein Mitarbeiter (-2) aus zwei Heimen (-1) gelten als infiziert.

0,41 Prozent aller Corona-Schnelltests fallen positiv aus

In der Woche vom 17. bis zum 23. Mai sind in Hamm insgesamt 24.868 kostenlose Schnelltests durchgeführt worden (+7.647). Davon haben 71 ein positives Ergebnis gehabt – 0,29 Prozent aller Tests also (Vorwoche: 0,41%). Die betroffenen Testpersonen wurden anschließend mit einem PCR-Test getestet.

Bisher sind rund 72 Prozent der positiven Schnelltests in Hamm durch ebenfalls positive PCR-Tests verifiziert worden. Mit 5.108 Tests wurden in der betreffenden Woche am Freitag, 21. Mai am meisten Schnelltests pro Tag durchgeführt.

Am meisten Infizierte bei den 20- bis 29-Jährigen

Am Mittwoch galten 272 Personen in Hamm als infiziert (-227). Das ist ein Anteil von 0,15 Prozent an der Stadtbevölkerung. Am höchsten sind sowohl die absolute Zahl als auch der Anteil innerhalb der Gruppe bei den 10- bis 19-Jährigen. Anteilig am stärksten zurück ging die Verbreitung in der Gruppe der 50- bis 59-Jährigen (-0,19 Prozent).

AltersgruppeInfizierteEntwicklungAnteil in der Altersgruppe
0-9 Jahre35-150,20%
10-19 Jahre49-320,26%
20-29 Jahre47-560,21%
30-39 Jahre40-200,18%
40-49 Jahre47-210,21%
50-59 Jahre23-520,08%
60-69 Jahre20-170,09%
70-79 Jahre8-30,05%
80-89 Jahre3-80,03%
über 90 Jahre0-30,00%

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