Kampf gegen Corona

Covid-19-Situation in Hammer Kliniken (noch?) entspannt

Die Auslastung der Intensivstationen in Hamm ist entgegen sich anders entwickelnden Zahlen in Bund und Land aktuell weiter alles andere als besorgniserregend.

Hamm – Am Dienstag waren auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Hamm 15 von 70 Betten frei (21,43 Prozent), 5,71 Prozent der Betten wurden von Covid-19-Patienten belegt. „Deshalb sollten wir aber nicht unvorsichtig sein. Andernorts stoßen die Systeme alsbald an ihre Grenzen,“ warnt Oberbürgermeister Marc Herter. (News zum Coronavirus in Hamm)

In Köln etwa (396 Intensivbetten) war am Montag mit 113 Corona-Infizierten auf der Intensivstation der bisherige Höchstwert der Pandemie aus dem vergangenen Jahr überschritten worden, auch aus Hamburg kommen schlechte Nachrichten. Auch in Hamm könnten die Zahlen – wie jetzt bei den Infektionsfällen zu sehen – ebenfalls steigen.

Verschiebbare Operationen würden erneut ausgesetzt werden, damit zusätzliche Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen Platz finden. „Jenseits der günstigen Lage, die wir über Wochen und Monaten hatten und haben, ist es ein Gebot der Solidarität, beherzt auf die Bremse zu treten“, so Herter. Es gebe auch viele Beispiele von Jüngeren, die ebenfalls schwere oder schwerste Folgen davontrugen.

Erst kürzlich hatte Dr. Martin Sander, Chefarzt der Intensivmedizin am EVK, erklärt, die Kapazitäten im Notfall annähernd verdoppeln zu können. Dafür müssten aber intensivmedizinisch geschulte Mitarbeiter aus anderen Abteilungen abgezogen werden.

Rubriklistenbild: © Bernd Wüstneck/dpa

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