Umdenken mit Fragezeichen

Corona in Hamm: CDU fordert doppelt so viel Personal für KOD

Kommunaler Ordnungsdienst KOD in der Stadt Hamm Symbolbild
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Mitarbeiter des Ordnungsdienstes kontrollieren in Hamm die Einhaltung der Corona-Regeln. Viele Möglichkeiten bleiben ihnen dabei allerdings nicht. (Symbolbild)

Die CDU-Ratsfraktion fordert angesichts der Corona-Herausforderungen eine Verdoppelung des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD).

Hamm – Zehn neue Stellen, die zum Monatsende ausgeschrieben werden sollen, sind aus Sicht der Christdemokraten zu wenig. Allerdings hatte die CDU eben diese Entscheidung im Zuge der Coronavirus-Debatte noch selbst auf den Weg gebracht, als sie bis September 2020 zusammen mit der SPD in Hamm regierte. (News zum Coronavirus.)

„Angesichts der Corona-Pandemie und steigender Herausforderungen im Ordnungsrecht können wir diese Maßnahme nicht auf die lange Bank schieben“, erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Arnd Hilwig in einer Pressemitteilung. In Anbetracht des Infektionsgeschehens sei es zum Beispiel unausweichlich, die aktuellen Maßnahmen auch wirksam zu kontrollieren.

Schnelles Einschreiten möglich machen

„Trotz der großen gesellschaftlichen Akzeptanz der beschlossenen Maßnahmen muss deren Einhaltung auch kontrolliert werden können, um bei Nichtbeachtung ordnungsrechtlich jeweils möglichst sofort einschreiten zu können“, so Hilwig.

Im KOD arbeiteten aktuell (Innen- und Außendienst addiert) 22 Mitarbeiter. Die CDU-Ratsfraktion wolle den KOD auf 44 Mitarbeiter effektiv aufstocken. Außerdem müsse auch eine qualitativ hochwertige Aus- und Fortbildung sichergestellt werden, da die ordnungsrechtlichen Herausforderungen durchgängig größer geworden seien, heißt es in der Mitteilung. - WA/fl

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