Stadt Soest und Kreis Warendorf im Rennen um Modellprojekt?

Bewerbung für Lockerungen: Viel Konkurrenz für Hamm

Hamm war eine der ersten Städte, die sich offensiv um die Rolle als Modellkommune für Corona-Lockerungen in NRW beworben haben - Stichwort „Sicheres Öffnen“. Jetzt wissen wir: Die Konkurrenz ist riesig.

Hamm – Eine Zusage wäre für die Stadt Hamm mit zeitnahen Öffnungsschritten verbunden, die von mehr Tests und Nachverfolgung begleitet würden. Kino, Konzerte oder Restaurantbesuche wären dann eingeschränkt möglich. Darüber, wie groß die Chancen sind, wollte im Rathaus bislang aber niemand mutmaßen. Die Konkurrenz ist groß. Schon bis Donnerstagmittag hatten Stadtsprecher Detlef Burrichter zufolge schon 300 der 396 NRW-Kommunen ihren Hut in den Ring geworfen! (News zum Coronavirus in Hamm)

Zwischen Stadt und Land liefen am Donnerstag die Drähte heiß, weil die Verwaltung genau abklopfen wollte, womit sie am meisten punkten kann. Als Trümpfe sieht sie die hohen Schnelltestkapazitäten, den Einsatz der „Luca“-App und die jüngsten Erfolge bei der Senkung der Corona-Fallzahlen. „Wir sind am Abend alle mit einem guten Gefühl nach Hause gegangen und sind überzeugt, eine profunde Bewerbung eingereicht zu haben“, so Stadtsprecher Detlef Burrichter. Details wollte er in Anbetracht der großen Konkurrenz nicht nennen.

Irritationen hatte am Donnerstag ausgelöst, dass das Land auf die Stadt Soest mit dem Vorschlag zugegangen war, Modellkommune zu werden. Ein solches Angebot für Hamm gab es nicht. Inzwischen wird auch der benachbarte Kreis Warendorf heiß gehandelt. Die Chancen für Hamm werden dadurch vermutlich nicht gerade größer...

Rubriklistenbild: © Robert Szkudlarek

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