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Corona-Impfung: So viele Spritzen wurden in Hamm gesetzt - Impf-Nachfrage bei Kindern enorm

In Hamm werden wieder mehr Menschen gegen das Coronavirus geimpft.
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In Hamm werden wieder mehr Menschen gegen das Coronavirus geimpft.

In Hamm wurden im August wieder mehr Corona-Impfungen durchgeführt. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen ist die Bereitschaft offenbar hoch.

Hamm - 229.222 Impfungen gegen das Coronavirus sind bis Ende August mindestens in Hamm durchgeführt worden. Das erklärte Oberbürgermeister Marc Herter am Mittwoch. Die wirkliche Zahl dürfte höher liegen, weil in diesem Wert Betriebsimpfungen, Impfungen bei Privatärzten und Impfungen von Hammern außerhalb der Stadt nicht eingerechnet worden sind. Auch von den aktuell 10.627 Genesenen dürften viele noch ausreichenden Impfschutz genießen. (News zum Coronavirus in Hamm)

Von den 229.222 Impfungen sind 119.029 Erst- und 101.744 Zweitimpfungen. Bei letzteren wurde im August die Schwelle der 100.000 überschritten. 8.449 Mal wurde zudem der Einmal-Impfstoff von Johnson&Johnson verabreicht. Rund 110.000 Hammer haben damit aktuell vollen Schutz gegen das Coronavirus, teilte die Stadt mit.

Impf-Nachfrage zieht wieder an - vor allem bei Jüngeren

Ende Juli waren in Hamm 200.360 Impfungen durchgeführt worden. Innerhalb eines Monats wurde so ein Plus von über 12,5 Prozent erreicht. Herter appellierte am Mittwoch noch einmal eindringlich an die Hammer, sich impfen zu lassen. Schließlich würde der Vollschutz durch die Impfung schwere und schwerste Verläufe nach einer Corona-Infektion zuverlässig verhindern. „Lassen Sie sich impfen und nutzen Sie die Möglichkeiten im Impfzentrum, am Impfbus, das Angebot an den Schulen, bei Hausärzte und impfende Fachärzte“, betonte Herter. „Sorgen Sie schlicht und einfach dafür, dass Sie Impfschutz genießen und damit auch Impfschutz für Ihre Liebsten generieren.“

Insgesamt gebe es mittlerweile wieder eine deutlich höhere Nachfrage, erklärte der OB. Vor allem aber bei der neu „aufgerufenen“ Gruppe der 12- bis 15-Jährigen. Herter: „Das macht deutlich, dass die Jugendlichen mit einem sehr großen Verantwortungsbewusstsein unterwegs sind.“ Die junge Generation gebe ein Beispiel ab für alle Älteren, die noch zögern.

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