Astrazeneca-Angebote abgelehnt

Corona-Impfen in Hamm unter Vollgas - Aktuelle Zahlen

In Hamm wird weiter mit Volldampf gegen das Coronavirus geimpft. Nach wie vor ist im Impfzentrum aber noch „Luft nach oben“.

Hamm - Im Impfzentrum an der Friedensschule in Hamm waren bis Sonntagabend 41.513 Impfungen durchgeführt: 30.067 Erst- und 11.446 Zweitimpfungen. Täglich werden etwa 800 Impfungen durchgeführt. Mehr als 16 Prozent der Hammer haben bereits eine Erstimpfung erhalten – das sind rund 3,5 Prozent mehr als in der Vorwoche. (News zum Coronavirus in Hamm)

„Das Tempo zieht merklich an, wir haben aber weiter Luft nach oben“, erklärte Stadtsprecher Detlef Burrichter zu den aktuellen Zahlen. Genauere Lieferzusagen über Ende April hinaus gebe es aber noch nicht.

Corona-Impfungen in Hamm: Gruppe der Geimpften wächst

Die Gruppe derer, die inzwischen geimpft werden, wird unterdessen weiter größer. Nach wie vor finden aktuell Erst- und Zweitimpfungen für über 80-Jährige statt – insbesondere bei Neuzugänge in den Seniorenheimen. Menschen der Jahrgänge 1941, -42 und -43 erhalten Termine für das Impfzentrum. Chronisch Kranke (bisher rund 1300) sowie Personen mit Pflegegrad 4 und 5 werden ebenfalls geimpft; nur bei Letzteren dürfen zusätzlich bis zu zwei Kontaktpersonen mitgeimpft werden.

Bei den kritischen Infrastrukturen sind fast alle Lehrer an Grund- und Förderschulen sowie Erzieherinnen (rund 3500), Polizisten, Berufsfeuerwehrleute, der Rettungsdienst sowie einige Eingliederungshilfen versorgt. Auch rund 50 der 160 Busfahrer der Stadtwerke sind geimpft worden. Die weiteren sollen nach und nach folgen. Das trifft auch auf Kontaktpersonen von Schwangeren sowie die Kräfte im Einsatzdienst der Freiwillige Feuerwehr zu. „Hier fangen wir an, sobald genug Impfstoff da ist“, sagte Burrichter.

Corona-Impfungen in Hamm: Astrazeneca erstmals abgelehnt

Unterdessen gab es in einer weiteren Gruppe – bei den über 60-Jährigen, die sich mit Astrazeneca impfen lassen können – am Wochenende erstmals Fälle, in denen das Präparat des britisch-schwedischen Herstellers abgelehnt wurde. „Einige wenige Personen wollten lieber Biontech haben, das ging aber natürlich nicht. Die wenigen übrig gebliebenen Dosen haben wir dann an die Hausärzte weitergegeben, damit sie nicht verfallen“, so Burrichter. Das werde auch in weiteren Fällen so gemacht.

In den Hausarztpraxen in Hamm wurden bislang 1474 Erstimpfungen und sechs Zweitimpfungen durchgeführt.

Rubriklistenbild: © Stefan Sauer / dpa

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