Unternehmen und Soloselbständige

Corona-Hilfen: Förderbedingungen für Überbrückungshilfen erweitert und vereinfacht

Bei coronabedingten Umsatzausfällen erhalten Unternehmen und Soloselbständige Zuschüsse vom Bund. Die Förderbedingungen wurden erweitert. Neu sind unter anderem finanzielle Hilfen für Start Ups.

Hamm – Die Förderbedingungen für die Überbrückungshilfen des Bundes sind erweitert und vereinfacht worden. Komplett neu ist die Zahlung eines Eigenkapitalzuschusses. Dieser wird zusätzlich zu den förderfähigen Fixkosten geleistet.

StadtHamm
BundeslandNordrhein-Westfalen
Einwohner179.111 (2019)

Corona-Hilfen: Förderbedingungen für Überbrückungshilfen erweitert und vereinfacht

„Der Eigenkapitalzuschuss wird an Unternehmen gezahlt, die im Jahr 2020 große Umsatzeinbußen verkraften mussten – und zwar an mindestens drei Monaten jeweils über 50 Prozent“, erklärt Martin Löckmann, Prokurist und Leiter der Abteilung „Unternehmensentwicklung“ bei der Wirtschaftsförderung Hamm.

Corona-Hilfe für Startups

Ab sofort können auch Startups, die bis zum 31. Oktober 2020 gegründet worden sind, mit finanzieller Hilfe rechnen. Diese waren bei den Überbrückungshilfen bislang nicht berücksichtigt worden. „Auch der Katalog förderfähiger Fixkosten wurde erweitert. Beispielsweise werden nun auch Ausgaben für mehr Digitalisierung bei der Berechnung berücksichtigt. Gleiches gilt für die Umbaukosten, die viele Unternehmen für den Corona-Schutz und zusätzliche Hygienemaßnahmen getätigt haben“, erklärt Martina Maul, die in der Corona-Task-Force zusammen mit ihren Kolleginnen Doris Ellingen und Sangeetha Sivakumar Ansprechpartnerin für die heimischen Unternehmen ist.

Corona-Hilfen: Höchstbeträge weiter gestiegen - bis zu 1,5 Millionen Euro Überbrückungshilfe 

„Zudem sind die Höchstbeträge weiter gestiegen, so dass Unternehmen jetzt bis zu 1,5 Millionen Euro Überbrückungshilfe erhalten können. Bei den Abschlagszahlungen wurde der Höchstbetrag auf eine Summe von 80.000 Euro angehoben.“ Martina Maul erörtert, dass es weitere Sonderregelungen für Branchen gebe, die von Corona besonders betroffen seien – wie die Reise-, die Kultur- und Veranstaltungsbranche.

Für Hersteller sowie Groß- und Einzelhändlern gebe es Möglichkeiten der Abschreibung. Maul: „Wir raten allen Unternehmen, zusammen mit ihren Steuerberatern zu prüfen, ob sie von den geänderten Förderbedingungen profitieren können.“

Rubriklistenbild: © dpa

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