„Too real“

Corona-Zeit genutzt: Hammer „DJ. Master. K“ bringt neue Single raus

Kevin Spiertz alias „DJ. Master. K“ aus Hamm hat sich ein eigenes Tonstudio eingerichtet.
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Kevin Spiertz alias „DJ. Master. K“ aus Hamm hat dei Cornazeit genutzt und in seinem Tonstudio an einer neuen Single gearbeitet.

Derzeit leiden viele Kulturschaffende unter der Corona-Krise und dem zweiten Lockdown. Hammer DJ Kevin Spiertz hat die veranstaltungsfreie Zeit jedoch genutzt, um seine zweite Single zu produzieren.

Hamm – Unter dem Künstlernamen „DJ. Master. K“ hat sich der 27-Jährige schon seit Langem einen Namen gemacht. Zudem fasste er, nach Abschluss seines Studiums zum Audio-Engineer, den Entschluss, ab 2021 nur noch von und für die Musik zu leben.

„Die neue Single heißt „Too real“ und die habe ich zusammen mit „xmax“ und der Sängerin Darina produziert“, so Spiertz. Er hat nicht nur seine eigene hochwertige DJ-Ausrüstung, inklusive Licht und Tontechnik, er verfügt auch über ein vollumfänglich ausgestattetes Tonstudio. Dort hat er jetzt auch die neue Platte geschaffen, die mit ihren eingängigen Rhythmen dem Deep House zuzuordnen ist. „Das war eine ganz spontane Idee“, so DJ. Master. K. Zur neuen Produktion habe ihm durch vielfältige Auftritte immer die Zeit gefehlt, auch wenn die erste Platte „Love Tonight“ im Jahr 2018 ein echter Achtungserfolg war.

„Den Grundbeat zur neuen Platte habe ich bereits 2018 produziert“, sagt der DJ. Den habe er dann abgespeichert. Durch Corona besann er sich auf den Beat und beschloss, jetzt endlich die neue Single für seine Fans zu produzieren. Seine Partner kennt er bereits lange und alle stammen aus Hamm. Da derzeit alle viel Zeit hätten, seien alle kontinuierlich drangeblieben und so sei der Fortschritt schnell vonstattengegangen. Bereits im kommenden Monat soll die Single in allen öffentlichen Portalen wie Spotify, Amazon Music und iTunes bereitstehen.

Die Liebe zur Musik hat Spiertz bereits seit frühester Jugend aufgenommen: „Mein Vater ist bereits seit vielen Jahren als Discjockey aktiv und hat sich sowohl in der deutschen, wie der russischen Szene einen Namen gemacht“, so der DJ. Er selbst habe mit dem 13. Lebensjahr begonnen aufzulegen. Inzwischen hat der 27-Jährige selbst eine beeindruckende Liste an Veranstaltungen vorzuweisen. So war er auf dem Kreuzfahrtschiff AIDA, den Festivals „Ruhr in Love“ und „Nature One“ sowie vielen Firmen-Events, Hochzeiten und Geburtstagen gebucht.

„Das Wichtigste ist, das Publikum lesen zu können“, so Spiertz. Er könne problemlos alle Genres bedienen, gerade bei seinen Veranstaltungen als DJ sei das erforderlich. Doch habe er selbst eine ganz eindeutige Vorliebe zur elektronischen Musik. Besonderes Augenmerk lege er dann auf die gelungenen Übergänge zwischen den Liedern. Einfach etwas ins Mikro zu sprechen um Brüche zu vermeiden, könne er gar nicht leiden. „Einmal kam ein Besucher völlig fertig vom Tanzen auf mich zu und fragte, wann denn das Lied endlich vorbei sei“, erinnert sich DJ. Master. K. Seine Antwort lautete, seit der Gast auf der Tanzfläche war, seien bereits vier Lieder gespielt worden; verrät Spiertz lächelnd.

Ab dem kommenden Jahr setzt Spiertz ganz auf die Musik und will – neben dem Schwerpunkt als DJ – auch DJ- und Producer-Workshops anbieten sowie als Produzent im Mixing- und Mastering-Bereich arbeiten. Um sich rund herum professionell aufzustellen, hat der DJ von 2017 bis 2020 ein Fernstudium zum Audio-Engineer am HOFA-College absolviert. Doch nicht nur Handwerk, Wissen und seine professionelle Ausstattung machen Spiertz zuversichtlich. „Gerade als es zuletzt eine Atempause vom Lockdown gab, habe ich bei meinen Veranstaltungen gemerkt, wie hungrig die Menschen nach Musik sind“, so Spiertz.

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