Westfleisch beruhigt: Kein klassisches Ausbruchsgeschehen

Inzwischen zum dritten Mal beim Thema Corona auffällig: Westfleisch in Uentrop.
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Inzwischen zum dritten Mal beim Thema Corona auffällig: Westfleisch in Uentrop.

Die Zahl der Corona-Fälle unter Westfleisch-Mitarbeitern ist auf 39 angestiegen. Das erklärte ein Unternehmenssprecher am Donnerstagnachmittag auf WA-Nachfrage. 60 Mitarbeiter befänden sich in Quarantäne.

Hamm - Gleichwohl könne man nicht von einem klassischen Ausbruchsgeschehen sprechen. Es handele sich bei den 39 Fällen um solche, die in den zurückliegenden 14 Tagen festgestellt wurden. Die Betroffenen seien zum Teil zuletzt nicht im Unternehmen tätig gewesen - hätten Urlaub gehabt, seien krank gewesen und seien deshalb nicht Teil des täglichen Test-Programms, das Westfleisch seit vielen Monaten für alle Produktionsmitarbeiter zur Auflage macht, gewesen. (News zum Coronavirus in Hamm)

Der „ganz überwiegende Teil“ der Betroffenen stamme aus Rumänien und lebe größtenteils in Hamm. Es handele sich in der Regel um Single-Personen, teils auch um Pärchen und in seltenen Fällen um Familien. Sie wohnten in von Westfleisch angemieteten Wohnungen - mal zusammen zu dritt, zu viert oder zu fünft. Um das Infektionsrisiko für den Betrieb zu minimieren, arbeiteten sie im Schlachthof in Teams zusammen und würden auch gemeinsam zur Arbeit fahren.

Corona-Fälle bei Westfleisch in Hamm: Viele Nachbarn in Quarantäne

Die hohe Zahl von insgesamt 360 unter Quarantäne gestellten Personen betreffe zu einem erheblichen Teil Nachbarn der Westfleisch-Mitarbeiter, die aber nicht für das Unternehmen tätig seien. Diese wohnten lediglich auch in den Mehrfamilienhäusern, in denen Westfleisch ein Teil des Kontingents für seine Mitarbeiter angemietet habe. Es handele sich um wenige Adressen in Hamm. In welchen Stadtbezirken sich diese befinden, wurde nicht bekannt gegeben.

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