Inbetriebnahme im April?

Coronaschutz für Überfahrt: „Lupia“ erhält Antivirus-Anstrich

Die Lippefähre Lupia in Hamm
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Bereit für die Fahrt: die Lippefähre Lupia.

Wann die Lippefähre Lupia wieder freigegeben wird, ist noch nicht fix. Corona-sicher ist sie aber schon mal. Der Lippeverband hat sie mit einem antimikrobiellen Oberflächenschutz behandeln lassen.

Hamm – Nach den Osterferien soll die Lippefähre Lupia wieder zum Einsatz kommen und Menschen per Muskelkraft in Uentrop über die Lippe bringen – Stand jetzt. Denn geplant ist die Inbetriebnahme für die Woche ab dem 12. April. Doch wird die finale Entscheidung darüber erst kurz vorher getroffen.

Der zuständige Lippeverband will die Entwicklung der Coronasituation zunächst abwarten und würde bei einer zu prekären Lage die Notbremse ziehen und die Lupia wie schon im vergangenen Jahr an Land lassen. „Wir würden die Lupia gerne aufs Wasser lassen“, sagt Lippeverbandsprecherin Anne-Kathrin Lappe, schließlich weiß der Lippeverband um die große Beliebtheit der Lupia bei Radfahrern und Spaziergängern. Die schlussendliche Entscheidung treffe man aber erst in der letzten Osterferienwoche zusammen mit der Stadt.

Lippefähre Lupia: Schilder weisen auf die Regeln hin

Sollte die Lippefähre wie geplant in Uentrop zum Einsatz kommen, handelt es sich zunächst um eine Testphase. Denn klar ist auch, dass die geltenden Coronaregeln auch bei der Benutzung der Lupia eingehalten werden müssten. Schilder machen auf die „AHA“-Regeln aufmerksam: Nur zwei Personen und nur mit Mund-Nase-Schutz dürfen die Lupia gleichzeitig benutzen.

„Wir stellen uns deshalb darauf ein, dass es zu Wartezeiten kommen könnte“, erklärt die Sprecherin des Lippeverbandes. Um einen großen Andrang während der Ferienzeit zu verhindern und weil zurzeit noch Hochwassergefahr besteht, soll die Lupia erst nach den Osterferien an den Start gehen. Die häufig genutzten Kontaktbereiche der Lippefähre sind nach Angaben des Lipeverband „mit einem antimikrobiellen Oberflächenschutz behandeln“ worden, sodass eine Übertragung des Coronavirus’ hier keine Chance hat. Um zu überprüfen, ob sich alle Nutzer auch an die Regeln halten, wird die Lupia videoüberwacht.

Lippefähre Lupia: Im Wasser ist sie schon mal

Noch liegt die Lupia im Bereich der Schleuse an der Zollstraße in Uentrop. Dort ist sie seit wenigen Tagen nicht mehr an Land, sondern erstmals seit über einem Jahr zu Wasser gelassen worden. Bevor sie zum Einsatz kommen kann, würde sie vorher aber noch etwas bearbeitet werden: Neben der Wartung der Kette steht auch noch ein „Schönheitsanstrich“ an, wie Anne-Kathrin Lappe vom Lippeverband mit einem Lächeln sagt.

Übrigens: Wird die Lupia für die Nutzung freigegeben, gelten die aktuellen AHA-Regeln nicht nur auf der Fähre, sondern auch im Wartebereich. Pro Fahrt dürfen zudem nicht mehr als zwei Personen gleichzeitig darauf sein.

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