Mangel in Altenheimen und bei Pflegediensten

China-Connection: Unternehmer organisiert 600 Schutzmasken für Hammer Einrichtungen

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Symbolbild.

Hamm – Nachrichten wie diese tun gut: Werner Nimmert, Inhaber des Maschinenbau-Unternehmens Nibotec an der Banningstraße, ist in der Corona-Krise nicht tatenlos geblieben.

In seinem Unternehmen (45 Mitarbeiter) werden unter anderem komplexe Anlagenteile zum Beispiel für Kraftwerke hergestellt. In 38 Länder auf dem Erdball werden diese geliefert. Unter anderem nach China. Und diese China-Connection könnte nun gut für Hamm sein.

Nimmert hatte am Dienstag im WA vom eklatanten Mangel an Schutzmasken in Hammer Altenheimen und bei ambulanten Pflegediensten gelesen. Der 56-jährige Maschinenbauer setzte daraufhin alle Hebel in Bewegung, um solche Masken – die auch in seinem Betrieb verwendet werden – zu besorgen. Gemeinsam mit Geschäftspartnern aus Herten (Belushi24) gelang es dann, einen Restposten aufzutreiben.

Markt eigentlich leergefegt

„Der Markt ist eigentlich leergefegt“, sagt Nimmert. Aber es sei dann doch gelungen, noch immerhin 600 Masken zugesichert zu bekommen. Der Preis von 2.000 Euro ist zwar deutlich höher als vor den Virus-Zeiten, Nimmert hat ihn aber dennoch gern bezahlt. „Die Masken sind bereits auf dem Weg“, sagt der Unternehmer. Sobald sie in Hamm eintreffen, will er sie der Stadt zur Verteilung an die bedürftigsten Stellen übergeben.

Ferner sagt der 56-Jährige, dass die Chinesen wohl tatsächlich die Krise überwunden hätten. Das hat er nicht nur in der Zeitung gelesen, sondern auch von seinen asiatischen Geschäftspartnern aus der Region Shanghai so bestätigt bekommen. „Die haben es hinter sich. Dort läuft alles wieder an“, sagt der Hammer Unternehmer über das, was ihm aus China zugetragen wird. Die strengen Auflagen dort hätten Wirkung gezeigt. „Es gibt so gut wie keine Fälle mehr.“ Nach knapp zwei Monaten sei der Spuk in diesem Teil der Erde vorüber.

Coronavirus in Hamm - weitere Infos hier:

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