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Chaostage und bunte Kostüme: Hammer Abiturienten feiern Mottowoche

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Von: Svenja Jesse

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Unterschiedliche Kostüme: Die Abiturienten des Hammo hatten bei ihrer Mottowoche eine Menge Spaß.
Unterschiedliche Kostüme: Die Abiturienten des Hammo hatten bei ihrer Mottowoche eine Menge Spaß. © Richwien

Nachdem die letzten zwei Abiturjahrgänge ihre letzte Schulwoche wegen Corona mit Maske, Abstand oder sogar im Homeschooling verbringen mussten, konnten die Hammer Abiturienten nun endlich wieder eine Mottowoche feiern. Zwar mit leichten Einschränkungen, trotzdem mit großem Erfolg.

Von Anna Köckler und Svenja Jesse

Hamm - Die Abschlussschüler des Gymnasiums Hammonense konnten ihr Glück bis zuletzt kaum fassen. „Wir haben uns ab und zu ein paar Kostüme zusammengelegt, aber wirklich vor Augen hatten wir das erst am Montag, als es richtig losging“, sagt Abiturient Paul Richwien.

Chaostag: Schule mit alten Klausuren „dekoriert“

Umso größer war die Freude über die Verkleidungen und den mit vielen Streichen verbundenen Chaostag am Freitag. „Wir haben die Schule abgesperrt, alte Klausuren auf den Boden geschmissen und an die Scheiben geklebt, sodass die Schüler heute Morgen eine schön dekorierte Schule vorgefunden haben“, sagt der Abiturient.

Dass der Chaostag wirklich stattfinden kann, hatten die Abiturienten erst am Vorabend erfahren. Trotzdem sei alles super gelaufen, so der Abschlussschüler.

Mit Sonnenbrillen, kühlen Getränken und schwarzen Abschluss-Pullis – mit ihrem Abi-Motto „Abicetamol – Endlich hat der Schmerz ein Ende“ – machten die Abiturienten am Freitag ein letztes Mal ihre Schule unsicher.

Über die Mottowoche mit abschließendem Chaos-Tag freuten sich aber nicht nur die Abiturienten. Auch die anderen Schüler waren froh, dass endlich wieder was los war. „Ich glaube, die jüngeren Schüler hat es auch gefreut, dass sie endlich mal wieder so etwas erleben konnten“, sagt Abiturientin Lauren.

„Man hat richtig gemerkt, dass die anderen Schüler das gebraucht haben“

Auch am Beisenkamp wurde die letzte Schulwoche gebührend gefeiert. Allerdings mit leichten Einschränkungen. „Wir durften keine Musik spielen und keine großen Aktionen machen. Wir haben aber an einem Morgen den Parkplatz abgesperrt und Eintritt genommen“, sagt Abiturient Savas Sönmez.

Auch der Abi-Streich am Mittwoch musste etwas anders ablaufen: „In Absprache mit der Schulleitung haben wir ihn in zwei Schienen gemacht. Einmal mit den 5. und einmal mit den 6. Klassen. Man hat richtig gemerkt, dass die anderen Schüler das gebraucht haben. Die Interaktion zwischen Älteren und jüngeren Schülern ist wichtig“, so der Schüler.

Obwohl die Pflicht an den Schulen offiziell aufgehoben wurde, trugen immer noch viele Schüler eine Maske. „Von uns Oberstufenschülern geht natürlich eine Vorbildfunktion aus und da wir uns damit immer noch wohler fühlen, haben die meisten sie trotzdem noch getragen“, erklärt Richwien.

Fazit der Schüler: „Es war eine gelungene Woche. Wir hatten leichte Startschwierigkeiten, weil wir es alle nicht mehr gewohnt waren. Es war eine schöne Zeit auf der Schule, das hat sich auch jetzt gezeigt“, sagt Sönmez.

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