CDU: Graue Wölfe sind Problem der Landesverbände

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Gegen Zafer Tobak läuft ein Ausschlussverfahren aus der CDU.

HAMM - Köln, Duisburg, Bochum, Hamm: In immer mehr Kreisverbänden hat die CDU in NRW dasselbe Problem. Unter ihren Mitgliedern mit türkischem Migrationshintergrund befinden sich offenbar zahlreiche Mitglieder der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich eingestuften sogenannten „Grauen Wölfe“.

Immer neue Namen werden bekannt, zuletzt in Hamm mit Turan Sengül. Der CDU-Landesverband zeigt ob dieser Entwicklung kein Aufklärungsinteresse an einer möglichen Unterwanderung der Partei durch „Graue Wölfen“.

„Dazu sagen wir als Landespartei nichts“, sagte Pressesprecherin Isabelle Fischer am Donnerstag. Das sei allein Sache der Kreisverbände: „Die müssen vor Ort die Situation einschätzen.“

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Info-Broschüre:

Der Verfassungsschutz hat über die Grauen Wölfe eine Info-Broschüre herausgegeben. Hier können Sie den Flyer kostenlos herunterladen.

Der Landesverband sehe derzeit keine Anhaltspunkte für eine Unterwanderung von „Grauen Wölfen“. Fischer lehnte es ab, die WA-Anfrage dem Landesvorsitzenden Armin Laschet überhaupt vorzulegen.

Im Kreisverband Hamm haben sich zwei CDU-Mitglieder offen zu ihrer Mitgliedschaft in der „Föderation der Demokratischen Türkischen Idealistenvereine“ bekannt.

Zafer Topak, gegen den bereits vor Wochen ein Parteiausschlussverfahren eingeleitet wurde, hatte vor Wochen erklärt, dass ihm mehrere "Graue Wölfe" in der Hammer CDU bekannt seien. - dfb

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