Ist Zeitplan noch zu halten?

Ärger um Industriegebiet: Insgesamt 4.000 Stellungnahmen zum Regionalplan Ruhr

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Mit bunten Regenschirmen ausgerüstet, demonstrierten Hammer im März in Norddinker auf der angedachten Erweiterungsfläche des Industriegebiets gegen die Pläne.

Hamm/Essen - Auf heftigen Widerstand aus der Bevölkerung ist die geplante Erweiterung des Industriegebiets Uentrop gestoßen. Wie viele Hammer ihren Einwand abgegeben haben, ist noch nicht bekannt, aber soviel: Rund 4.000 Stellungnahmen zum Regionalplan sind beim Regionalverband Ruhr eingegangen. Das erklärt die CDU.

Der Regionalverband Ruhr (RVR) selbst will erst im Mai konkrete Zahlen vorlegen. Dann werde auch feststehen, wie viele Einwendungen es gegen das geplante Industriegebiet in Norddinker gebe, sagte ein RVR-Sprecher. 

Die öffentliche Beteiligung zum Entwurf des Regionalplans ist seit Ende Februar beendet. „Ganz genau wissen wir immer noch nicht wie viele Stellungnahmen es gibt“, sagt Roland Mitschke, CDU-Fraktionsvorsitzender im Ruhrparlament. Er geht von etwa 4.000 aus. „Die Verwaltung hält sich mit konkreten Aussagen zum weiteren zeitlichen Ablauf auch sechs Wochen nach dem Ende des Beteiligungsverfahrens sehr bedeckt.“

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Die CDU-Fraktion sei skeptisch, ob das ursprüngliche Vorhaben der Aufstellung des Regionalplans Ruhr vor der Kommunalwahl im September 2020 zu halten sei, so Mitschke. Die politischen Gremien könnten den Entwurf erst diskutieren, wenn die abgegebenen Stellungnahmen ausgewertet seien. Durch die zwischenzeitliche Änderung des Landesentwicklungsplanes könne sich der Regionalplanentwurf nochmal ändern, inklusive neuer Stellungnahmen.

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