Invitel-Call-Center startet Betrieb am 1. Juni

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Invitel hat im Südring-Center eine Etage bezogen und die Option auf eine zweite.

Hamm - Zum 1. Juni will die Invitel Unternehmensgruppe über ihre Marke Simon & Focken in Hamm mit ihrem Call-Center „online“ gehen. Das kündigte Invitel-Geschäftsführer Burkhard Rieck im Gespräch mit unserer Zeitung an. Wie berichtet hat das Unternehmen im Südring-Center neben dem Mercure-Hotel eine Etage mit rund 1000 Quadratmeter Fläche angemietet.

Zum 1. Juni will die Invitel Unternehmensgruppe über ihre Marke Simon & Focken in Hamm mit ihrem Call-Center „online“ gehen. Das kündigte Invitel-Geschäftsführer Burkhard Rieck im Gespräch mit unserer Zeitung an. Wie berichtet hat das Unternehmen im Südring-Center neben dem Mercure-Hotel eine Etage mit rund 1000 Quadratmeter Fläche angemietet. Laut Rieck sollen hier 100 Arbeitsplätze entstehen. Erster Auftraggeber am Standort Hamm wird der größte deutsche Telekommunikationsanbieter sein. 

Für das Südring-Center bestehe eine Option auf weitere 600 Quadratmeter Fläche. Dann könnte die Zahl der Arbeitsplätze auf 150 bis 170 wachsen. In dieser Woche hat die Trainingsphase in den neuen Räumlichkeiten für die ersten Mitarbeiter begonnen. 

Rund 50 Personen habe das Unternehmen inzwischen akquiriert. Bis Ende Juni soll die Zahl auf 100 wachsen. In einer vierwöchigen Schulung werden sie den Anforderungen des Auftraggebers entsprechend in Kleingruppen fit gemacht. Von Hamm aus werde technischer Service für den Telekommunikationsanbieter erbracht, so Rieck. „Dazu gehört beispielsweise die Bearbeitung von Störungen, Leitungsmessungen, Freischaltungen oder tarifliche Angelegenheiten.“

Die Schulung umfasse unter anderem das Kennenlernen der Hardware und der Unternehmensphilosophie, das Vertrautmachen mit den Tarifen, den Zugriff auf Datenbanken und auch die rhetorische Ausbildung. Auch Deeskalation im Störungsfall sei ein wichtiger Faktor. „Die Anforderungen sind durchaus hoch“, so Rieck, „denn der Auftraggeber legt großen Wert auf Kundenzufriedenheit“. 

Akquiriert wurden die bisherigen Kräfte über eigene Plattformen und über die Agentur für Arbeit. „Die Zusammenarbeit in Hamm ist gut, auch mit der Wirtschaftsförderung“, so der Geschäftsführer. Das sei auch ein Aspekt bei der Ansiedlung gewesen. Zum jetzigen Zeitpunkt hinke man der internen Zielsetzung von 75 Mitarbeitern allerdings etwas hinterher. „Das Angebot am Arbeitsmarkt ist überschaubar“, sagt Rieck. In der Konsequenz sollten nun Personaldienstleister eingeschaltet werden. 

Das Gehaltsgefüge setzte auf dem Mindestlohn auf. „Sich bei 2500 Mitarbeitern im Gesamtunternehmen davon wegzubewegen, ist schwierig“, so Rieck weiter. Die Margen seien gering. Allerdings wirbt Rieck sowohl mit unbefristeten Arbeitsverträgen nach der Probephase sowie mit Prämien aus Produktverkäufen, die an die Mitarbeiter weitergegeben würden. 

Die Invitel-Unternehmensgruppe mit insgesamt 15 Unternehmen in drei Marken (Invitel, Simon & Focken, Saleskultur) ist ein mittelständisches, inhabergeführtes Unternehmen. Hauptsitz ist Helmstedt. Insgesamt gibt es 27 Standorte mit zusammen 2500 Mitarbeitern. Neben Hamm befinden sich derzeit neun „Mikro-Standorte“ mit kleineren Teams in der Entwicklung. Mit dem Kauf von Simon & Focken 2012 erfolgte der Einstieg in den Bereich Telekommunikation. Der Jahresumsatz 2016 lag laut Rieck bei 60 Millionen Euro.

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