Wieder Dolberger Straße

Bushaltestelle zerstört - Rohe Gewalt und Schreckschusspistole

Diese Bushaltestelle in Heessen wurde am Wochenende demoliert,
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Diese Bushaltestelle in Heessen wurde am Wochenende demoliert.

[Update] Mit roher Kraft wurden in Hamm alle Scheiben einer Bushaltestelle zerstört. Dafür benutzten die Täter offenbar auch eine Schreckschusspistole. Die Straße ist nicht zum ersten Mal betroffen von solcher Zerstörung.

Heessen - Sämtliche Glasscheiben der Bushaltestelle „Schlossmühle“ (vormals „Hoher Weg“) auf der Dolberger Straße sind am späten Samstagabend (17. Juli) zerstört worden. Dringend tatverdächtig sind zwei junge Männer - 24 und 16 Jahre alt -, die gegen 23.55 Uhr von Zeugen vor Ort beobachtet wurden. Die Zeugen alarmierten die Polizei, die das Duo noch am Tatort antraf und sie stellte. Im Mülleimer der Bushaltestelle fanden die Polizisten zudem eine Schreckschusspistole, die die beiden Männer vermutlich zur Zerstörung der Glasscheiben nutzten.

Obwohl die beiden jungen Männer sowohl die Tat als auch den Besitz der Waffe abstreiten - angeblich „chillten“ sie dort nur -, ermittelt die Polizei mit Blick auf die „Gesamtumstände“ gegen sie wegen Sachbeschädigung und Verstoßes gegen das Waffengesetz. Erst Anfang Juli waren an einer anderen Stelle der Dolberger Straße zwei Haltestellen von Vandalen zerstört worden. Ob es sich um die selben Täter handelt, ist laut Polizei noch offen.

Eine Schreckschusspistole wie diese wurde am Tatort gefunden.

Bushaltestellen in Heessen zerstört: Vandalen im Baugebiet Schlossmühle

Nach Angaben von Stadtwerke-Sprecherin Cornelia Helm handelt es sich um eine von der Werbefirma Rufus bei der Stadt gemietete Haltestelle. Diese sei am genannten Wochenende sogar gleich zwei und eine Woche zuvor auch schon einmal attackiert worden. Die Stadtwerke haben die aktuellen Informationen somit an Rufus weitergegeben, wo man die Zerstörungen unter die Lupe nehmen werde. Sollten die Kosten allzu hoch ausfallen, könnte Rufus aus der Betreuung aussteigen; dann würde diese an die Stadtwerke zurückgehen. „Wir erwarten zumindest keine schnelle Lösung“, ergänzte Helm.

Im Bereich des nahe gelegenen Baugebiets „Schlossmühle“ hatte es in der jüngeren Vergangenheit immer wieder Vandalismus-Fälle gegeben. Inzwischen wurde dort deshalb eine Videoüberwachung installiert.

Der Sachschaden im aktuellen Fall wird auf rund 1500 Euro geschätzt.

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