So reagieren die Beschicker

Bis hier und nicht weiter: Neue Gastro verschiebt Markt-Ordnung

Hier endet jetzt der Wochenmarkt im südlichen Bereich, oberhalb beginnt die Außengastronomie von Sissi + Franz.
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Hier endet jetzt der Wochenmarkt im südlichen Bereich, und etwas weiter oberhalb beginnt künftig die Außengastronomie von „Sissi + Franz“ (im Hintergrund).

Der Wochenmarkt in Hamm hat eine neue Struktur. Wer den Händler seiner Wahl finden will, muss unter Umständen etwas suchen. Ein gewichtiger Grund ist die Außengastronomie von „Sissi + Franz“.

Hamm – Die Außengastronomie des neuen Burger-Restaurants an der Pauluskirche ist zwar noch nicht aufgebaut; sie soll aber mit den nächsten Corona-Lockerungen mit rund 100 Plätzen kommen. Das bestätigte Betriebsleiter Maurice Pöhler auf Anfrage unserer Zeitung. Laut Stadtsprecher Lukas Huster sind an Außengastronomie-Fläche rund um den Marktplatz insgesamt circa 500 Quadratmeter Fläche beantragt und auch genehmigt worden. Wie angekündigt, sei dies in diesem Jahr für die Betreiber erneut kostenlos.

Ein großer Teil des Marktgeschehens konzentrierte sich am Dienstag erstmals auf der Südseite des Platzes an der Pauluskirche. Das Bild wird sich aber mit weiteren Beschickern auf der Nordseite noch ändern. In Vollbesetzung soll der Platz um die Kirche fast vollständig umschlossen sein.

Manche Beschicker zufrieden, andere skeptisch

Anbieter mussten wegen der neuen Raumsituation ihren bisherigen Platz entweder geringfügig verschieben, oder fanden sich an einem komplett neuen Standort wieder. Manchen gefiel die neue Ausrichtung, andere waren zunächst skeptisch, was die Umsätze angeht. Dass sich Gastronomie und Marktgeschehen – wie in anderen Städten üblich – gut ergänzen und die viel beschworene Aufenthaltsqualität auch in Hamm schaffen können, scheint allerdings einhellige Meinung zu sein. Und darauf ruhen auch die Hoffnungen bei der Stadt.

Andreas Kraienhemke, lokaler Obst- und Gemüseanbieter aus Hövel, hofft auf „ein gutes Miteinander der Händler“. Sie sollen zum Beispiel rund um den Brunnen die Möglichkeit erhalten, Tische und Bänke aufzustellen und zum Verweilen einladen – nicht jeder für sich, sondern gemeinsam. „Das ist perspektivisch gedacht. Wir wollen die Menschen ja in die Stadt holen“, sagt er.

Melanie Salewski von Blumen Hoffmann war am ersten Tag noch skeptisch. Sie musste ihren angestammten Platz aufgeben. Ihr fehle der gewohnte Lauf und damit nicht wenig Geld in der Kasse. Ein paar Meter könnten viel ausmachen, sagt sie.

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