Neuer Anlauf

Brücke an der Pieperstraße soll wieder aufgebaut werden

Vier Politiker von FDP und Grünen mit Papierbrücke an der Römerstraße
+
Symbolischer Brückenschlag: Karsten Weymann (von links) und Dirk Hanke (beide Grüne) sowie Stefani Müller-Veit und Ingo Müller (beide FDP) wollen die Pieperstraßenbrücke wieder aufbauen.

Die abgerissene Brücke über die Römerstraße ist fast schon in Vergessenheit geraten. Aber nur fast. „Bei den Bürgern war sie immer ein Thema“, sagt Stefani Müller-Veit, FDP-Bezirksvertreterin jetzt bei einem Ortstermin. Zusammen mit ihrem Koalitionskollegen Dirk Hanke (Grüne) stellte sie am Dienstag den Antrag von FDP und Grünen vor, mit dem sie die Einstellung von Mitteln zur Planung des Neubaus der Pieperstraßenbrücke fordern.

Bockum-Hövel – Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, dass die SPD – als großer Koalitionspartner – nicht in dem Antrag vorkommt. Natürlich stehe die SPD hinter diesem Antrag, so sei es auch im Koalitionsvertrag der drei Parteien vereinbart worden, erklärten Müller-Veit und Hanke. Allerdings wollen FDP und Grüne damit schon zum Ausdruck bringen, dass die Idee für den Antrag von den beiden kleineren Koalitionspartnern stamme.

Sie nennen diesen Schritt „Aufbruch zu neuen Wegen“ und wollen mit den Planungskosten, die zum Teil aus dem Bezirksbudget genommen werden sollen, einen ersten und ernsthaften Schritt in Richtung neue Brücke unternehmen. Je zur Hälfte sollen Bezirk und Rat - mit je 25000 Euro - auf Initiative von FDP und Grünen – und in Abstimmung mit der SPD – die Planungen voranbringen.

„Wir haben endlich die Perspektive, die für Radfahrer und Fußgänger attraktive und sichere Anbindung des Bahnhofs ans Zentrum Hövel wiederherzustellen und Umwege durch die Gewerbegebiete zu vermeiden“, sehen Ingo Müller (FDP-Ratsherr) und Stefani Müller-Veit (2. stellvertretende Bezirksbürgermeisterin) für ihren langjährigen Einsatz für den Brückenersatz bestätigt.

Dirk Hanke, Bezirksvertreter der Grünen in Bockum-Hövel, sieht in dem Projekt einen wichtigen „Brückenschlag“ und Lückenschluss für die Verknüpfung der geplanten Mobilitätsstation am Bahnhof Bockum-Hövel und dem geplanten Bürgersaal/Markthalle am Alten Markt mit integrierter Mobilitätsstation. „So können die klimafreundlichen Verkehrsarten Bus, Bahn, Rad und Fuß optimal verknüpft werden und den Umstieg vom Auto erleichtern“, sagt Hanke.

„Wir sind gemeinsam auf dem Weg, Bockum-Hövel voranzubringen und die individuelle klimafreundliche Mobilität zu stärken“, freute sich auch Grünen-Ratsherr Karsten Weymann.

Lesen Sie auch:

Pieperstraßenbrücke wird abgerissen

Bürgerinitiative Pieperstraßenbrücke fordert Erhalt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare