Britische Corona-Mutante in Hamm in der Mehrzahl der Fälle

Die britische Variante des Coronavirus ist auch in Hamm wieder auf dem Vormarsch.

Hamm – Wie die Stadt Hamm auf Anfrage mitteilte, wurde der Typ B.1.1.7. in der Woche vom 19. bis 25. April in 55 Prozent der Fälle nachgewiesen. In den Wochen davor hatte die Quote unter 40 Prozent gelegen. (News zum Coronavirus in Hamm)

Auch ein Wert von 55 Prozent ist allerdings deutlich geringer als er in übrigen Städten und Kreisen verzeichnet wird. Dort ist seit Wochen von einer Quote von 95 Prozent die Rede. Auch aus den Hammer Krankenhäusern gibt es andere Meldungen. Dort seien ebenfalls 95 Prozent der Corona-Patienten mit der britischen Variante infiziert.

Corona-Tote in Hamm: Vorerkrankungen und keine Impfung

Im April sind 13 Menschen, bei denen das Coronavirus nachgewiesen worden war, gestorben. Alle hatten nach Mitteilung der Stadt schwerwiegende Vorerkrankungen. Ferner war keiner der Verstorbenen gegen Corona geimpft gewesen. Auch das teilte die Stadt auf WA-Anfrage mit.

Im März hatte es in Hamm elf Todesfälle gegeben. Die höchste Zahl an Sterbefällen war im Dezember 2020 mit 59 verzeichnet worden – also einige Wochen nachdem es den damaligen Corona-Höchststand (746 Fälle) gegeben hatte. Damals gab es noch keinen Impfstoff, jetzt aber schon. Das lässt hoffen, dass es im Mai nicht zu einem solchen Bumerang-Effekt kommen wird.

Rubriklistenbild: © Andreas Arnold

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