Angesteckt

Brandstiftung: In Hamm stehen drei Felder in Flammen - Polizei sucht Zeugen

Ähnlich wie auf diesem Foto aus Chemnitz brannten auch in Hamm drei Felder. In einem Fall griff der zuständige Landwirt beherzt durch.
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Ähnlich wie auf diesem Foto aus Chemnitz brannten auch in Hamm drei Felder. In einem Fall griff der zuständige Landwirt beherzt durch.

In Hamm haben binnen drei Tage drei Felder gebrannt. Die Polizei vermutet hinter den Feuern jeweils den gleichen Verursacher.

Hamm - Aus diesem Grund sucht die Polizei jetzt Zeugen zu den einzelnen Vorfällen, bei denen das Feuer sehr wahrscheinlich vorsätzlich gelegt wurde. Unbekannte setzten demnach zunächst am Sonntag, 18. Juli, gegen 17 Uhr, ein Weizenfeld an der Straße Hölter in Brand. Der Bauer konnte noch vor Eintreffen der Feuerwehr die betroffene Fläche von etwa 250 Quadratmetern mit dem Traktor umwälzen und eine weitere Ausdehnung der Flammen verhindern.

Feuerwehr löscht zwei Brände auf Feldern

Am gleichen Tag - etwa gegen 18 Uhr - geriet ein Gerstenfeld an der Straße In der Sommerbree/Ecke Schliekstraße, ebenfalls in Brand. Die Feuerwehr konnte das Feuer auf der etwa zwei Hektar großen Fläche löschen.

Am Montag, 19. Juli, dann brannten gegen 20 Uhr etwa 60 Quadratmeter eines Kornfeldes am Markenweg, das an das Gelände des Recyclinghofs angrenzt. Auch hier löschte die Feuerwehr den Brand.

In allen drei Fällen geht die Polizei von einer vorsätzlichen Tat aus und bittet um Hinweise zu verdächtigen Personen, die sich zu den jeweiligen Zeiten an den Feldern aufgehalten haben. Zeugen melden sich bitte telefonisch unter 02381 916-0 oder per E-Mail an hinweise.hamm@polizei.nrw.de.

Strohpuppe der Schützen (schon wieder) angesteckt

Unterdessen waren auch im Stadtbezirk Uentrop Brandstifter am Werk. An der Soester Straße steckten sie eine überdimensionale Strohpuppe in Brand, die vom Schützenverein Braam-Ostwennemar aufgestellt worden ist. Der „Strohberst Eppi“ wird seit 2014 in jedem Jahr aufgebaut, in diesem Jahr hatte die Strohfigur angesichts der Corona-Krise und des 100-jährigen Jubiläums des Vereins eine besondere Bedeutung.

Schon vor vier Wochen war die erste Version von „Eppi“ ein Raub der Flammen geworden. Es ist zumindest zu vermuten, dass es sich bei beiden Taten um den gleichen Brandstifter handelte.

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